Band: Enclave
Titel: United Desperation
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Heavy/Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

enclave - united desperation album coverNa was haben wir denn hier? Enclave aus Mödling ah ja, total unbekannt. Leider muss ich gleich sagen, denn wer diese Band nicht kennt verpasst etwas. Natürlich wenn er Fan des Heavy/Thrash Metal’s ist. Die Jungs haben sich 2008 gegründet und mit„United Desperation“ steht nach einer Demo das erste Full Length Album an. Alleine schon der Blick aufs Cover lässt so viel Retrostimmung aufkommen. Wer ergötzt sich als Thrash Maniac nicht gerne an Covern der Megadeth Frühphase oder ebenNuclear Assault. Herrlich denn so Affinität sieht man gerne. Natürlich sagt ein Cover Artwork noch lange nichts aus, denn auch musikalisch muss da was dabei sein. Tja bereits beim Intro läuten alle Alarmglocken auf Sturm. Diese bedrohlichen Einleitungen verleiben dem Ganzen schon mal eine ordentliche Stimmung auf die man aufbauen kann. Das tut die Niederösterreicher Formation auch. Bereits beim ersten Track hört man stark raus das man zwar auf Old School Thrash, als auch Heavy Metal schwört er aber dennoch vermag nicht zu altbacken zu klingen. Umgestaltung als neumodernes Musikkunstwerk? Nein dies nicht aber man hat das Ruder fest im Griff und hat das Material sehr frisch eingestanzt. Auch muss man sagen höre ich persönlich keine Ähnlichkeiten mit Ikonen des 80er Thrash Metal’s raus, was ein weiterer Garant ist das man nicht in die abgestaubte Ecke gedrängt wird. Sicherlich sind Bay Area Einflüsse im Material vorhanden, jedoch werden diese sehr spitzfindig mit einer Injektion aufgefrischt. Durch die Bank wird ordentlich die Thrash Keule geschwungen was das Zeug hergibt, somit entpuppt sich das Material immer mehr als Circle Pit Gewitter das man einfach hernehmen muss um ordentlich um zu wüten. Moshpit Attacken auf der einen Seite duellieren sich Sekunden mit satteren Melodieschwüngen aus dem urtypischen Heavy Metal Bereich. Sehr Coole Kombination welche das Material sehr abwechslungsreich gestaltet. Vor allem diese aufbauschenden Thrash Stampede sind einfach unglaublich. Solche Kraftakte braucht eben ordentliches Material aus diesem Genre und das lassen sie uns ordentlich zu Teil werden. Durch die Bank ergötzt man sich süchtig den amtlichen Vibes und dabei hält die Peitsche der Jungs niemals still. Quer durchs Album wird ordentlich Gas geben, aber auch ruhigere Parts sind dabei, diese dienen aber einem vorgehaltenen Aufbau, welchen gleich ein infernales Gewitter folgt. Ja das ist es einfach was man liebt und braucht. Obwohl es sich ja bei der Formation um das Debüt handelt steht einem internationalen Vergleich nichts im Wege. Die Truppe hat durch versierte Ideen und die kompakte Verarbeitung von Abwechslung, Technik und einfach grundsoldien in die Fresse schlagenden Thrash eine Kombination welche vielen Bands auf diesem Globus das Fürchten lernt.

Fazit: Hut ab sehr gutes Debüt und meiner Meinung nach sollten sich viele Thrash Metal Bands mal fest anschnallen, denn Enclave sind auf dem Vormarsch und lassen euch nur den Staub schlucken. Wer glaubt hier anstinken zu können, hätte wohl eher in den 80ern beginnen sollen, alles andere wird rigoros platt gemacht.

Tracklist:

01. The Invocation
02. Pitbull
03. Master of the Ruins
04. When Hell Freezes Over
05. Command of the Blade
06. Nuclear Suicide
07. United Desperation
08. Beyond the Grace of Light

Besetzung:

Rainer Höllersberger (voc & bass)
Martin Zahedi (guit)
Mathias Karner (guit)
Martin ‚Panzer‘ Gschöpf (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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