Band: Ereb Altor
Titel: Fire Meets Ice
Label: Cyclone Empire
VÖ: 2013
Genre: Viking / Pagan Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Oliver Lackner

Viking Metal aus Schweden. Man könnte dabei ja schon fast sarkastisch werden und ein „Ach Echt??“ von sich geben. Die Lawine, die Amon Amarth einst losgetreten haben scheint einfach nicht mehr zur Ruhe kommen zu wollen. Diesen Fakt darf man „Ereb Altor“ allerdings nicht zur Last legen. Inspiriert von Größen wie Bathory machen die Jungs ihr eigenes Ding, was den mittlerweile vierten Longplayer zur Folge hat. „Fire Meets Ice“ nennt sich das gute Stück. Na dann Wikinger… Auf in die Schlacht!

„Fire Meets Ice“ präsentiert sich in einem recht episch gewobenen Gewand. Bei einem kurzen Blick auf die Trackliste fallen sofort die mittlerweile schon fast banal anmutenden Worte Nifelheim, Ragnarök oder Helheimsfärd ins Auge. Für Freunde des Genres also ein gewohnter Anblick. Coverartwork reißt mich auch nicht wirklich vom Hocker deshalb also mal auf Play gedrückt und das Beste gehofft.

Eröffnet wird das gute Stück mit dem Titeltrack „Fire Meets Ice“ bei dem ich auch gleich schon mit den Augen rollen musste. Eine fast zehnminütige Wuchtbrumme als Opener. Dazu ist das Ding auch noch recht träge und verleitet zum Minutenweise überspringen. Eigentlich schade denn der Titel ist an sich nicht schlecht. An dieser Stelle zeichnet sich allerdings bereits das Schema und somit große Problem des Albums ab. Die Trägheit, Schwere und teils recht hohe Komplexität des ersten Titels zieht sich wie ein roter Faden, den man nur zu gerne durchtrennen würde, durchs gesamte Album. Die Nähe zur Doomszene zweier Mitglieder wird dadurch mehr als nur deutlich was leider dem gesamten Album nicht sonderlich zuträglich ist.

Einzig den Abschließenden Titel „Our Legacy“ möchte ich ein wenig hervorheben. Hab ich wirklich genossen. Mit Abstand der beste Track des Albums.

Fazit: Man darf mich nicht falsch verstehen. Das Album ist an sich nicht schlecht. Mit Viking Metal hat das ganze jedoch herzlich wenig zu tun. Texte allein reichen meiner Meinung nach nicht aus, um diese Bezeichnung zu rechtfertigen. Ich fühl mich hier ein wenig in die Irre geführt und daraus resultiert die nicht besonders gute Bewertung.

Tracklist:

01. Fire Meets Ice 09:23
02. The Chosen Ones 06:30
03. Nifelheim 06:14
04. My Ravens 04:16
05. Sacrifice 08:10
06. Helheimsfärd 06:35
07. The Deceiver Shall Repent 04:10
08. Post Ragnarök 04:33
09. Our Legacy 05:13

Besetzung:

Ragnar (voc, guit & bass)
Mats (voc, guit, bass & keys)
Tord (drums)

Internet:

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