Band: Fallen Angels
Titel: World In Decay
Label: Cyberdyne Records
Genre: Heavy Metal, Thrash Metal
VÖ: 04.08.15
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Erinnert sich noch jemand an die glorreichen Forbidden aus dem Amiland? Was das mit dieser Truppe zu tun hat? Nun ganz einfach irgendwo zwischen den genannten Herrschaften und Onslaught platzierten sich die Heavy/Thrasher mit ihrem Album „World In Decay“. Bis dato hat man ja schon bereits zwei Scheibchen, doch bis eben habe ich von der Truppe noch nicht mal was gehört. Eher hätte ich da an eine Melodic Metal gedacht, die es mal unter diesem Namen gegeben hat. Nun wie auch immer, die Thrash Burschen servieren uns das volle Brett und ackern sich redlich ab auf ihrem Output. Die aus Seattle stammenden Herrschaften haben definitiv die Techniklehrstunde abgeschlossen, doch aus der Reserve schöpfen sie dennoch nicht. Dies heißt nichts anderes, man offeriert durchaus eine gute Runde des Thrash, tendiert aber dazu eher den großen Wegbereitern nachzueifern. Dadurch sind die eigenen Innovationen sehr dünn gesät und dies braucht es in diesem Genre einfach, sodass man im Haifischbecken Thrash Metal nicht gleich zerlegt wird. Solis, Riffs, wie auch gute Melodien sind durchaus stattlich, wenn auch schon zick mal von anderen Kollegen verwendet. Die Gitarristen Erik Hansen und Matt Be Roth beehren uns mit einer satten Thrash Riffbrettauswahl und die gehen super ins Gehör. Wie erwähnt die Jungs haben Potential und die Stücke sind auch nicht schlecht, nur halt heutzutage klingt das doch sehr ähnlich, wie es eben genannte Bands bereits Jahre vorher schon zu Protokoll gebracht haben. Einen Blumentopf wird man dadurch sicherlich nicht gewinnen, wohl aber ein geneigtes Nicken, dass man die Thrash Runde durchaus passabel absolviert. Die Heavy/Thash Fusion ist aber nicht die Landesliga, nein dies sicherlich nicht, aber eher im unteren Bereich der Oberliga. Etwas mehr Eigenständigkeit täte einfach deutlich besser. Weiters vermisst man den guten Crunch und Punsh im Sound, denn so klingen die Tracks einfach zu arg geleckt und bieder.

Fazit: Man kredenzt uns wohl ein opulentes Mischverhältnis aus Heavy und Thrash Elementen. Leider mangelt es zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch zu arg an Eigentändigkeit.

Tracklist:

01. The Hammer’s Blow 4:25
02. Nightmare 4:58
03. Forsaken Existence 5:05
04. Leading the Blind 4:36
05. Fire At Eden’s Gate 6:13
06. Into The Abyss 5:39
07. The Hour of the Time 5:40
08. Mortis Ex Machina 4:28

Besetzung:

Brad Kennaugh (voc)
Erik Hansen (guit)
Matt Be Roth (guit)
Karl Larsson (bass)
Steve Spitzbart (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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