Band: Forbidden Seed
Titel: From Sand To Eternity
Label: Roar! Rock Of Angels Records
VÖ: 06.11.15
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

Hatte der gute Totti gestern Diviner aus Griechenland für Fans düsteren und direkten Heavy Metals im Stile alter Iced Earth empfohlen, komme ich heute nicht umhin, dasselbe für deren Lansleute FORBIDDEN SEED zu tun.
Die Band hat satte 10 Jahre nach der Gründung nun ihr Debüt vorliegen, welches starken US Metal im Stile der einst genialen Band bietet.
Dabei ist es nicht einmal verwunderlich, das „US Metal“ –  Bands aus Griechenland besser abschneiden als die Originale, man denke nur an Dexter Ward, Battleroar, Wrathblade usw…

Während diese Bands sich an Manilla Road, Omen und Manowar orientieren und im Underground für Furore sorgen, sind nun auch Iced Earth mächtig am Eimer.
Denn neben Diviner legen auch FORBIDDEN SEED mit FROM SAND TO ETERNITY ein sehr gelungenes Debüt vor, welches die erste Barlow Phase als offensichtliche Inspirationsquelle rekapituliert.
Der melodische, instrumental gehaltene Opener Dawn lenkt dabei auf die falsche Fährte, denn mit Beginn von Judgement Bell gibt es zumeist straighten Heavy Metal, der sehr direkt und ohne Umschweife auf den Punkt kommt.
Aber das Gespür für mitreizende Melodien nicht missen lässt. Kill The Sun ist da auf jeden Fall ein Paradebeispiel für das Können der Band.
Überzeugende Momente wissen die Griechen auch zu setzen, das im Midtempo die heile Welt zermalmende Blessed Are Those überrascht beispielsweise mit Growls als Counterpart zum Gesang von Constantin Maris.
Der wiederrum klingt wie der Neffe von Matthew Barlow, was in Verbindung mit dem Stil der Band einige Iced Earth – Fans begeistern dürfte.
Auch auffällig ist, dass gleich sechs der elf Tracks jenseits der Single – freundlichen Laufzeit sind und daher ein paar Durchläufe brauchen, um komplett erschlossen zu werden.

Hat man dies aber gemacht, dann kommt man zu einem eher unschönen Fazit für Fans von Schaffer und co (zu denen ich auch zähle):
Wo Iced Earth mit Framing Armageddon und The Crucible Of Man daran scheiterten, ein auch musikalisch fesselndes Konzept vorzutragen, begeistern die Griechen alleine schon mit ihrem dreiteiligem Titeltrack umso mehr.
Und solch` fesselnde Songs wie Empire Of The Sun, Enchanted Grace, If A Soul Is Not Free und Life Itself bekommen Iced Earth zur Zeit nicht hin.
Anbei habe ich die Amerikaner so direkt und voll auf`s Fressbrett wie bei Judgement Bell und Kill The Sun  auf dem letzten Album auch nicht wahrgenommen.
Ok, FROM SAND TO ETERNITY mangelt es sicher an Eigenständigkeit und der Sound mag etwas undifferenziert sein, aber das Material darauf spricht für sich und ist eine unbedingte Empfehlung wert!

Trackliste:

01. Dawn (Intro)
02. Judgement Bell
03. Beginning of the End
04. Kill the Sun
05. Blessed Are Those (From Sand To Eternity, Pt. I)
06. Desert Bride (From Sand To Eternity, Pt. II)
07. Oblivion (From Sand To Eternity, Pt. III)
08. Empire Of The Sun
09. If A Soul Is Not Free
10. Enchanted Grace
11. Life Itself

Besetzung:

Constantin Maris – guitars (studio), vocals
George Matikas – guitars
Nik Danielos – bass
Argiris Nanos – drums

Forbidden Seed im Internet:

Facebook

YouTube

Share.

About Author

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close