Band: Groteskh
Titel: Unconsciousness
Label: Noisehead Records
VÖ: 2013
Genre: Black Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Heimo Zlöbl

Österreichs Aushängeschild Nr. 1 in Sachen Black Metal – Hellsaw – sind ja derzeit auf Eis gelegt, doch Saitenschneider Malthus nützt diese Auszeit, um sich voll und ganz auf sein Baby GROTESKH zu konzentrieren und bringt mit UNCONSCIOUSNESS ein Debüt auf dem Markt, welches sich vor anderen Genrekollegen nicht verstecken muss – im Gegenteil…

Schon mit dem Opener „Bloodline“ wird gezeigt, wo und wie der Wind weht – nämlich Vollgas und tiefstschwarz.

Bitterböse geht das Quartett hier an die Sache. Sehr schnell, sehr rau, aber ohne dabei auf die Melodien zu vergessen. Realms of Sorrow kann man hier ohne weiteres als Paradebeispiel nennen.

Stimmlich bietet Malthus hier genau das, was ich hier auch hören möchte 😉 die Kreissäge läuft durch Stahl. Vergleichbar sind GROTESKH am ehesten mit (ur)alten Dimmu Borgir, obwohl durchaus Eigenständigkeit in den Songs heraus sticht.

Das ganze Album ist abwechslungsreich gestaltet, bietet fette Riffs und Breaks bremsen manchmal gemächlich etwas runter und kühlen die Betriebstemperatur auf 3* Gefrierfach – mit Gänsehautgarantie – besonders beim „Rausschmeißer“ GHOSTS.

Fazit: Wer auf harten, ideenreichen Black Metal steht, aber trotzdem die Atmosphäre liebt, wird diese Band auch lieben. Und wieder mal heißt es: Eiskalte Grüße aus dem hohen Norden – ähm aus dem südlichen Österreich  😉 Die Nordmänner können sich warm anziehen, denn die südliche Konkurrenz schläft nicht.

Einzige Beanstandung: Der Spuk ist auf 8 Songs und knapp 39 Minuten beschränkt. Sehr schade.

Tracklist:

01. Bloodline 01:27
02. … At Death 05:32
03. Realm of Sorrow 05:25
04. Reek of Betrayal 06:53
05. Mercy Is Torn 04:26
06. Pride 04:43
07. Meaningless 05:37
08. Ghosts 04:51

Besetzung:

Holytoxicomaniac (Malthus) (voc & guit)
Goreman (guit)
Necrosodomizer (bass)
T. Martyr (drums)

Internet:

Groteskh @ Facebook

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