Band: Grumpynators
Titel: City Of Sin
Label: Mighty Music/Target Group
VÖ: 24. März 2017
Genre: Rock/Metal/Rockabilly
Bewertung: 4,5/5
Written by: Lazer

Grumpynators - City Of sin album artwork, Grumpynators - City Of sin album cover, Grumpynators - City Of sin cover artwork, Grumpynators - City Of sin cd coverMan stelle sich vor, man erschafft einen Hybriden mit der Energie Motörheads zu ihren besten Zeiten und mit der Eingängigkeit der Melodien Volbeats, verwurstet diesen dann im Fleischwolf und würzt ihn mit Gitarrensoli eines Brain May auf LSD und garniert dieses Erzeugnis mit einem Kontrabassspiel eines Lee Rockers.

Bumm…das sind Einflüsse die etwas sehr wage und schräg klingen. Nicht aber, wenn man die Grumpynators aus Dänemark im Player hat. Vor allem ihr neuester Streich „City Of Sin“ trifft diese eben oben genannte Mixtur ziemlich genau.

Natürlich versehen die Kogenhagener Rocker ihre Songs auch mit eigenen Merkmalen und individualisieren ihre Musik vollends. Dennoch kann man einige Einflüsse erkennen. Da wir gerade wieder, oder noch immer, bei den Einflüssen sind – habe gerade bei „Far Away“ auch noch ein Stückchen von Pennywise’s „Fuck Authority“ rausgehört. Zumindest höre ich persönlich einige Nuancen heraus. Alle Inspirationen mal beiseite geschoben, geht auf „City Of Sin“ richtig die Post ab. Es gibt nahezu keine Sekunde zum Verschnaufen, die Grumpynators nutzen ihre knapp 45 Minuten aller bestens aus.

Ich möchte nicht sagen, dass die Melodien der Grumpynators die Nachkömmlinge der großen Volbeat-Töne sind, aber eine gewisse Ähnlichkeit in der Eingängigkeit ist hier definitiv gegeben. Kann auch dadurch sein, dass Jakob Oelund bei ein paar Volbeat-Songs mitwirkte und Gitarrist Christian Noergaard bei Volbeats live-gespielten Akustik-Nummern die Akustikgitarre bedient. Mag alles sein, kann man nun gut oder weniger gut finden – ich persönlich (und das zählt hier in diesem Review) finde das hier dargebotene Material spitze!

Mein Fazit: Hier treffen einige Komponenten aufeinander, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. „City Of Sin“ besitzt einige großartige Zutaten, die von den Grumpynators ausgesprochen genial zusammengefügt und umgesetzt wurden. Dieses Album hat Power, Durchschlagskraft, Melodien die sofort wieder zuerkennen sind und einen Flow, den man sich als Musikliebhaber der Rockabilly-Schiene nur wünschen kann. Dieses geniale Teil vereint den Rock mit Metal, Rockabilly mit Hard Rock und die Herzen aller Fans der gepflegten und niveauvollen Musikgesellschaft.

Tracklist:

01. Tears Of Whiskey
02. Hotel 2nd Age
03. Take The Last Dance With Me
04. Then We Cried
05. Pretty Little Devil
06. Far Away
07. Now I Know
08. Fame
09. St.Elvis Day
10. City Of Sin
11. We Are The Outcasts
12. Werewolf

Besetzung:

Emil Oelund – Vocals, Guitars
Christian Noergaard – Guitars
Jakob Oelund – Double-Bass
Per Fisker – Drums

Internet:

Grumpynators Website

Grumpynators @ Facebook

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