H.E.A.T. – Force Majeure

H.E.A.T. – Force Majeure

H.E.A.T - Force Majeure - album cover

Band: H.E.A.T.
Titel: Force Majure
Label: Edel/earMusic
VÖ: 05/08/22
Genre: Melodic Hardrock

Bewertung:

5/5

Die schwedische Melodic Hardrock Truppe, H.E.A.T., hat sich durch Beständigkeit einen großen Namen gemacht. Bereits die letzten Werke waren ein Feuerwerk im großen Ausmaß, was den melodischen Hardrock betrifft. Mit „Force Majeure“ legen die Schweden nach und beweisen abermals, dass sie nichts an Charme und Integrität verlernt haben. Ob sie zu den größten des neuen Jahrzehnts gehören oder auch nicht, will meine Wenigkeit weder verteidigen noch dementieren. Dies muss der Freund solcher melodischer Rockrhythmen mit sich selbst vereinbaren. Fakt ist, wie die Truppe ihren Stempel draufdrückt, wird fester, durchdringender Rock hinterlassen. Da gibt es kein Wenn und Aber, die Herrschaften ziehen grundsätzlich alle Register und heben den Pegel des Unterhaltungswertes stark nach oben.

Treibende Kost mit hymnischen Ausläufern

Klarerweise benötigt der Freund es Hardrock, einen Fable für stark-melodische Bögen und dafür sind die aus Väsby stammenden Rocker bekannt. Obendrein ist ein leichter Hair/Glam Anstrich mit im Soundrepertoire, wenngleich dieser merklich gegenüber den bisherigen Veröffentlichungen geschrumpft ist. Vorangetrieben wurde eine treibende Kost, welche von hymnischen Ausläufern zehrt. Für meinen Geschmack eine gute Einfädlung, welche immer stärker an frühe Glanztaten von EUROPE (Wings of Tomorrow) erinnert. Aufgrund meiner ersten Berührungspunkte mit diesem Genre, mit den Landsmännern, vergöttert meine Wenigkeit aufgrund dessen, dass, was uns H.E.A.T. mit ihrem neuesten Werk vorlegen.

Große Anzahl an hymnischen Knalleffekten

Die Rückkehr von Gründungsmitglied und Sänger Kenny Leckremo war ein guter Schritt. Wer Joey Tempest mag, kommt um diesen glanzvollen Landsmann nicht herum. Mit aussagekräftiger Stärke glänzt der Fronter an allen Ecken und Enden und verleiht dem ohnehin schon gutem Material die gewisse Extranote. Die mehrheitlich im traditionellen Rockbereich gehaltenen, melodischen Stücke haben eine große Anzahl an hymnischen Knalleffekten und mit solchen Eckpfeilern macht die Truppe nichts falsch. Deshalb stört es überhaupt nicht, dass Erinnerungen an frühere EUROPE-Meisterwerke gesponnen wurden.

Starkes, drückendes Rock-Programm

Vorrangig im Spiel dieser schwedischen Truppe ist der frische Moment und dieser wird wie beim Pokerspiel als „All In“ ausgespielt. Mit durchweg starken Riffs wird auf dieser Platte nicht gegeizt und die melodischen Abrundungen rütteln kaum an einem starken, drückenden Programm, welches wenig Zeitraum für idyllische Momente hinterlässt. Ausnahmen bestätigen die Regel, aufgrund dessen sind einige, ruhigere Songs eingebaut worden, welche ebenfalls aussagekräftig das Programm verstärken.

Die Begeisterung ebbt zu keinem Zeitpunkt ab, dies liegt an den starken Songs, welche mit viel Unterhaltungsfaktor und leichtem Party Pathos in Szene gesetzt wurden. Ein Geniestreich? Für mein Empfinden ist es einer geworden und gegenüber schnulzigen Melodic Rock Kapellen können sich H.E.A.T. mit Leichtigkeit absetzten und erstürmen den Olymp des Hardrock.

Fazit: H.E.A.T. vollziehen mit „Force Majure“ einen wahren Geniestreich im melodischen Hardrockbereich.

Tracklist

01. Back To The Rhythm
02. Nationwide
03. Tainted Blood
04. Hollywood
05. Harder To Breathe
06. Not For Sale
07. One Of Us
08. Hold Your Fire
09. Paramount
10. Demon Eyes
11. Wings Of An Aeroplane

 

Besetzung

Jimmy Jay – Bass
Kenny Leckremo – Vocals
Dave Dalone – Guitar
Jona Tee – Keyboard
Don Crash – Drums

 

Internet

H.E.A.T. – Force Majeure CD Review

Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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