Band: Hammerfall
Titel: Built To Last
Label: Napalm Records
VÖ: 04.11.16
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Hammerfall, eine Power Metal Band, welche immer von vielen, der doch härteren Gangart des Metals beharrlich belächelt wurden. Faktum ist, 1997 kam ein verrückter Schwedentrupp namens Hammerfall an, machte den Metal Salonfähig und Sachen in dieser Art können sich fürwahr unbeträchtlich wenige Metalbands als Orden an die Brust heften. Eine lange Zeit war verstrichen und persönlich kenne ich kein einziges total schwaches Hammerfall Album. Nach einer kurzen Schaffenspause, gingen Hammerfall auf Tour und haben vermutlich halb Europa im Sturm wiedererobert. Die Hüter des Power Metal Grals? Kann wahrscheinlich sein, und möglicherweise genau deshalb sind viele Blicke beim neuen Silberling in Richtung der Schweden. Teilzeit-Verteidiger des Stahls haben ja schon vorab zum Rundling gemosert, liegt da ein wahrer Funken daran? Faktum ist, man ist nach wie vor als Bewahrer des 80er-Jahre-Metals unterwegs, und da kann man wirklich meckern was man will. Es klingt wie? Klarer Fall, wie wohl, nach Hammerfall.

Ohne Schwächen meiner Meinung nach, weil alle Vibes und Unterwanderungen sind nach wie vor vorhanden. Mitsingchöre, amtliche Riffbretter und die gekonnte Stimmung des Power Metals wurden neuerlich nach allen Regeln der Kunst aufgefangen. Dies kann man unprätentiös nicht als schwach auffassen, weil die Schweden haben seit Anbeginn ihrer Karriere noch nie etwas anderes gemacht. Somit tritt freilich ebenfalls die Frage auf, ob die Schweden Metaller sich im Stand drehen. Kann durchaus sein, allerdings bei einer Band in diesem Maßstab kann kaum andere Wege gehen. Erfahrungsgemäß würden dann viele alte Fans von Bord springen. Somit wählte man das kleinere Übel, welches man wahrhaftig bereits bis dato beständig bewiesen hat, dass es funktioniert.

Donnerkehle Joacim prägt einmal mehr die Tracks und persönlich finde ich die Stücke niemals langweilig noch abgehalftert. Es sind Hammerfall Songs par excellence und dass weiß der geneigte Fan gewiss zu schätzen. Es kann nur mir so vorkommen, aber wollen die Jungs aus Göteborg ein bisschen in Richtung „Glory To The Brave“ zurück rücken? Aufleben lassen der Beginner- oder beschreiben wir es als Pionierzeit? Zumindest hat es für mich den Anschein und dies liegt nicht aufgrund der Farbe des Artworks daran, mich zu dieser Aussage hinreißen zu lassen. Vibes und Spirit kommen daneben nach etlichen Durchläufen demgemäß rüber, wie es 1997 das genannte Silberteil bei mir vermochte.

Alle Register wurden meiner Meinung nach gezogen, da kann man uneingeschränkt meckern was man will, die Songs sind eingängig und haben kurzerhand eine Klasse für sich. Melodie, pure Power Metal Elemente und dem mächtigen Einsatz von Chören wurden gut aufeinander abgestimmt und das macht Hammerfall nach wie vor aus. Kein Fan wird dabei enttäuscht und neue Power Metal Fans wird man ebenfalls rekrutieren. Wer nun kein Power Metal Fan oder Hammerfall Verweigerer ist, wird es ebenso im neuen Jahr sicherlich nicht werden. Muss man natürlich auch nicht, denn unser heißgeliebter Metal hat selbstverständlich viele Sparten.

Fazit: Persönliche Meinung ist schlicht, dass man hier „Glory To The Brave“ abermals neu aufleben lassen will. Hammerfall bieten definitiv eine fette Scheiblette, die jede Power Metal Fan begeistern wird.

Tracklist:

01. Bring It! 04:18
02. Hammer High 04:37
03. The Sacred Vow 04:11
04. Dethrone and Defy 05:10
05. Twilight Princess 05:03
06. Stormbreaker 04:51
07. Built to Last 03:52
08. The Star of Home 04:47
09. New Breed 05:02
10. Second to None 05:29

Besetzung:

Joacim Cans (voc)
Oscar Dronjak (guit)
Pontus Norgren (guit)
Fredrik Larsson (bass)
David Wallin (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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