HELL’S GUARDIAN – As Above So Below

HELLS-GUARDIAN-As-Above-So-Below-album-cover

Band: HELL’S GUARDIAN
Titel: As Above So Below
Label: Independent
VÖ: 14/09/18
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 2,5/5

HELL’S GUARDIAN aus Italien wurden 2009 von Freddie Formis (guitar) und Dylan Formis (drums) geboren. Die damals in ihnen gereifte Idee eine weitreichende Soundfront im Bereich des Epic Melodic Death Metal zu forcieren hat man meines Erachtens geschafft. Bereits die bisherigen Werke sind mir ein Begriff, wenngleich meine Wenigkeit sich nicht intensiver mit den Italo Deathern beschäftigt hat. Die aufkeimenden Bands aus dem Land der Pasta und Pizza sind mal extrem geil, mal komplett als Fischfutter abzuwerten. Die vorliegenden Recken haben es geschafft sich gegenüber dem Fischfutter in Richtung unvermindert gut zu bewegen.

Das neueste Werk nennt sich „As Above So Below“ und weiterhin haben die Italiener an ihrem Konzept geschraubt, welches durchwegs als gelungene, härtere Machart etlicher Symphonic und Epic Metal Bands zu bewerten ist. Zwar ist die Mischung durchaus bekannt und muss hier und da mit etlichen Eckpfeilern anderer, großer Bands des Genres konkurrieren. Im Gegensatz hierzu bieten die Burschen ein frisches Konzept, dass sich der geneigte, merklich verschönert liebende Deather antun kann. Verschönert deshalb, weil die Jungs nicht auf die Haudraufschiene zu hundert Prozent achten. Vielmehr legen die Jungs ihr Augenmerk auf viel Detailgenauigkeit im Bereich von epischen Melodien und gelungenen Power Schlägen, welche sie ausnahmslos gut eingebaut haben.

Meine Wenigkeit geht soweit, das Material als kleine Mischform zwischen Melo-Death Schlägen und alten BLIND GUARDIAN zu titulieren. Wie nebst die Blinden Gardinen kommen die hier besprochenen Italo Metaller mit einem ähnlichen Wirkungsgrad daher, wie es die Deutschen zum Beginn ihrer Karriere getan haben. Klarerweise nicht vollständig, dennoch sind etliche Fragmente raus zu hören.

Songwriting und die Ideen der Verstrebungen sind allesamt im vorderen Drittel anzusehen. Im Gegensatz dazu mangelt es hier und da an der Produktion. Den Tiefpunkt hat allerdings der dominante Frontgrunzer, dieser macht einem nicht wirklich Angst! Bei amtlichen Death Shoutern muss der Hörer in seiner Grundfeste erschüttert sein und Mark und Bein erstarren. Eher klingt das zu schmerzverzerrt und wirkt mehr heißer als sonst was. Schade, denn mit den vorliegenden Songs haben die Jungs von HELL’S GUARDIAN eine gute Abwechslung geschaffen.

Fazit: Klanglich superb im epischen Melodic Death Metal. Gesanglich leider mehrheitlich schlapp!

Tracklist

01. Over the Line
02. Crystal Door
03. As Above So Below
04. Blood Must Have Blood
05. Waiting…for Nothing
06. 90 Days

07. Lake of Blood
08. Jester Smile
09. My Guide My Hunger
10. I Rise Up
11. Colorful Dreams

Besetzung

Dylan Formis – Drums
Freddie Formis – Guitars
Cesare Damiolini – Guitars & Vocals
Claudio Cor – Bass

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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