HELLYEAH – Welcome Home

HELLYEAH-Welcome-Home-album-cover

Band: HELLYEAH
Titel: Welcome Home
Label: Eleven Seven
VÖ: 27/09/19
Genre: Modern Metal
Bewertung: 3/5

HELLYEAH hatten leider im letzten Jahr den Tod des legendären Ex-PANTERA Schlagwerker und Mitbegründer der Truppe zu verschmerzen. Somit ist das Album „Welcome Home“ das letzte Lebewohl für den sympathischen Vinnie Paul. Wut und Frustration aufgrund des Verlustes eines Freundes kann oftmals eine enorme Waffe sein um alles rauszuholen, was das Zeug hergibt.

Die Amerikaner stehen wie dementsprechend manch andere moderne Metalband auf dem Scheideweg Mainstream oder nicht. Beim vorliegenden Werk hört der Rezensent noch raus, dass die Band mehrheitlich nicht unbedingt dort angekommen ist, sich im Gegensatz dazu auf den Weg dorthin macht. Wäre schade, denn jeder weiß um die heißen, peitschenden Groove Songs aus der bisherigen Discographie.

Weiterhin bieten die Jungs gute Peitschenschläge, wenngleich oftmals das Konzept hier und da zahnloser und weicher klingt. Beigeschlossen sind die Southern Elemente, wenngleich diese merklich geschrumpft sind. Genau deshalb stelle ich mir die Frage, ist das Erhaschen von mehr Mainstream und einer breiteren Hörerschaft so wichtig? Darüber könnten wir fürwahr lange diskutieren und würden schlussendlich auf keinen grünen Zweig kommen. Fakt ist hingegen, dass die Amis mit ihrem neuesten Werk nicht nur den Verlust verkraften müssen, obendrein ist es für meinen Geschmack das schwächste Werk in der Karriere der Südstaaten Metaller.

Im Großen und Ganzen gesehen servieren uns die Jungs einen polierten Brei, der ganz im Kontrast zur Vermutung noch nicht Mainstream ist, dennoch sind alle Weichen gestellt und das lässt mich merklich Kopfschütteln. Nicht wegen der Begeisterung und einem ausschweifenden Bangen vielmehr bin ich enttäuscht, dass nebst anderen Kapellen nun selbst HELLYEAH sich ihren Grundprinzipien nicht mehr treu sind und auf Massentauglichkeit achten.

Der eingefleischte Fan sollte vor dem Kauf einen Test beim Händler seines Vertrauens machen. Zu weich und zahnlos klingt das neueste Werk.

Fazit: „Welcome Home“ ist im Großen und Ganzen keine Mainstream Scheibe aber auf dem besten Weg dorthin.

Tracklist

01. 333
02. Oh My God
03. Welcome Home
04. I’m The One
05. Black Flag Army
06. At Wicks End

07. Perfect
08. Bury You
09. Boy
10. Skyy And Water
11. Irreplaceable

Besetzung

Chad Gray – Vocals
Tom Maxwell – Guitars
Christian Brady – Guitars
Kyle Sanders – Bass
Vinnie Paul (RIP) – Drums

Internet
Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close