Band: Hevilan
Titel: The End Of Time
Label: Massacre Records
VÖ: 26.06.15
Genre: Power Progressive Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten

Aus Brasilien kommen HEVILAN die mit ihrem Debüt „The End Of Time“ ordentlich im Powermetalsektor wühlen, und dabei die aufgewirbelten Melodic- und Progressiveparts mehr und minder gekonnt ihren Sound einbauen konnten. Wer der Meinung ist, er / sie kenne das „Drumming“, liegt dabei vllt. richtig denn an denn Kesseln sitzt und tobt Aquiles Priester von Primal Fear.

Und wenn wir schon beim Namedropping sind, erwähnen wir auch noch, das Warrel Dane (Sanctuary, Nevermore), Vitor Rodrigues (Voodoo Priest, Torture Squad) und Eduardo Ardanuy (Dr.Sin) auf dem Album als Gäste untergebracht sind.

Für den recht gelungenen Sound sind Adair Daufembach, Brendan Duffey & Adriano Daga verantwortlich.
Es gibt Videoclips und die Band durfte auch schon für Acts wie Primal Fear, Angra und Dr.Sin eröffnen und auf der südamerikanischen Musikmesse spielen.

2005 gegründet, folgte ein Jahr später die EP „Blinded Faith“ mit der man auf sich aufmerksam machen konnte. 2013 erschien dann „The End Of Time“ in Brasilien, 2015 auch bei uns.
Machen all diese Fakten das Album, bzw. den Inhalt besser, wohlklingender?

Erinnern tut die Band zu jedem Zeitpunkt an Symphony X, selbst der Gesang ist sehr stark an Russell Allen gelehnt! Aber auch Freedom Call und Primal Fear werden soundtechnisch sehr stark gehuldigt. Nur Dank der Tatsache, das die Band es geschafft hat sich etwas Frische und Kreativität zu bewahren, kann ich behaupten das hier KEINE Klone am Werk sind denn viel zu oft verliert sich die Band ins Spiel der genannten Metalhelden, kann sich dabei aber auch wieder an dem eigenen Strohhalm rausziehen um auf der eigenklingenden Schiene weiter Alarm zu machen…

HEVILAN können in all den Sparten ihres Genre punkten, soll heißen: die Ballade klingt genauso authentisch wie die Doublebassnummern, die Chöre klingen episch, nur sollte die Band aus meiner Sicht sich eher dem melodischen Powermetal nähern und auf dem (vielleicht folgenden?) Nachfolger auf die progressiven Spielereien verzichten. Das können die anderen einfach besser denn HEVILAN wirken oft etwas verloren im progressiven Klangkosmos.

Ansonsten gibt es nicht viel am Debüt der Brasilianer mit hoher Gastauftrittdichte auszusetzen und das Debüt kann doch als gelungen angesehen, bzw. angehört werden.

Weil die Band aber garantiert noch einiges besser sein kann, muss also auch Luft in den Punkten gelassen werden, aber 4 von 5 Punkte sind für ein Debüt immer noch sehr ansprechend…

Tracklist:

01. Regenesis
02. Shades Of War
03. Minus’ Call
04. End Of Time
05. Desire Of Destruction
06. Sanctum Imperium
07. Dark Throne Of Babylon
08. Son Of Messiah
09. Loneliness
10. Shades Of War [Feat. Warrel Dane]
11. Quest Of Illusion 2014

Besetzung:

Alex Pasqualle (voc)
Johnny Moraes (guit)
Biek Yohaitus (bass)
Aquiles Priester (drums)

Internet:

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