Band: I Am Heresy
Titel: Thy Will
Label: Century Media Records
VÖ: 2014
Genre: Hardcore, Noisecore
Bewertung: 4/5
Written By: Robert

Für jeden Hardcore Fan war die rohe Mischung aus Hard-und Noisecore, beim Debüt von I Am Heresy ein Einstand, welcher eine Lawine los getreten hat. Mit „Thy Will“ setzen sich die Jungs rund um den BOYSETSFIRE Frontmann Nathan Gray weiter an die Spitze. Eine steht außer Frage, weiterhin baut die Truppe auf starke Komplexität und einer unbeschwerten Rohheit, welche sich gewaschen hat. Die gesetzten Triebe entfalten sich gelungen und obwohl man deutlich und ohne Kompromisse dort weitermacht, wo man uns mit dem Debüt zurückgelassen hat, wirkt der Rundling nicht schwer verdaulich. Den Hardcore Recken wird hier ein Silberling zu teil, welcher einfach mal zur Abwechslung in anderen Bahnen lenkt. Wer nun eher auf Schlichtheit baut ist hier sicherlich fehl am Platz, doch wer im Gegensatz dazu, mal Kost braucht, welche von dieser Schublade ausbricht wird hier vollends auf seine Kosten kommen. Fakt ist leider und das sehe ich etwas als Manko, das man den Punk Einschlag sehr stark bzw. bis zur Gänze dezimiert hat. Die Etikette des Hardcore wird zwar bewahrt, allerdings fehlt so etwas die frische unverfälschte Technik, welch das Ganze etwas rotziger klingen lässt. Macht aber auch so nichts, denn die Jungs hinter diesem Konzept mit Nathan haben ein gutes Händchen den Hardcore eben mal deutlich anders klingen zu lassen. Hier baut man einfach nicht auf simple Chorattitüden im Refrain, nein deutlich schwerer und verdreckter wird die Vorstellung gemacht. Der Groove kommt dabei nicht zu knapp und auch vom Druck her drückt man ordentlich auf die Tube, auch wenn die Stücke deutlich rauer und ungehobelter klingen als man glauben möchte. Den Vorschlaghammer fest in der Hand wird hier einfach alles und jeder nieder gebügelt, welcher es wagt sich den Jungs in den Weg zu stellen. I Am Heresy verstehen es wirklich dem Hardcore Sektor mit diesem Machwerk einen drauf zu setzen. Sicherlich hat man sich von bekannten Attitüden verabschiedet, sie aber durch sehr gelungene Neuerungen ersetzt und die Ummünzung klingt wahrlich beeindruckend.

Fazit: Ein superbes Hardcore Meisterwerk, welches durch viele Anleihen, Erweiterungen und etlichen Noisecore Komplettierungen Qualitativ hochwertig umgesetzt wurde.

Tracklist:

01. Rahabh
02. Our Father
03. March Of Black Earth
04. Year Zero In The Temple Of Fire
05. Destruction Anthems
06. Thy Will I (Black Sun Alpha)
07. Thy Will II (Black Sun Omega)
08. Blasphemy Incarnate
09. As We Break
10. Alarm
11. Seven Wolves And The Daughters Of Apocalypse
12. Devour
13. Throw Wide The Gates
14. Hinnom I (Altar Of Fire & Earth)
15. Hinnom II (This Is The Second Death)

Besetzung:

Nathan Gray (voc)
Simon Gray (guit)
Jay Sin (guit)
Gregg Kautz (guit)
Matt Balog (bass)
Crumbs Konieko (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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