Band: Dark Forest
Titel: The Awakening
Label: Mighty Music
VÖ: 2014
Genre: Modern Metal
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Recht still war es geworden, um die Schweizer Modern Metal Formation Ever Since. Seit dem letzten Release liegen ja acht Jahre dazwischen. „Bring Out The Gimp“ heißt der neueste, nunmehr sechste Langstreich der Truppe. Man hat die Zeit aber durchaus genutzt, um an den Nu Metal Elementen zu feilen. Anno 2014 klingt man nämlich gereifter, wie auch durchdachter. Die Einspielungen sind nicht von einer schnöden Art und Weise. Ein Szenekollege hat sie als Metallica meets Nu Metal bezeichnet. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden, doch in Puncto Riffing muss ich dem Kollegen doch recht geben. Doch ansonsten haben die Schweizer mit den Amis nichts zu tun und bauen auf einen sehr innovativen, modernen Sound. Originalität wird bei den Jungs groß geschrieben und so kann man sich gar nicht erst vor einer Flut an Soundarrangements und harschen Vibes und Beats retten. Dies mag auf den ersten Blick komplex klingen, tut es aber bei weiten nicht. Vielmehr verleiht es den Songs einen kleinen Touch der Progressivität. Nicht überheblich aber eben lässt dies die Songs deutlich ausgefeilter gestrickt erscheinen. Vom Sound und den guten Temposchüben will ich gar nicht erst sprechen, denn diese haben viel Ohrwurmcharakter und rütteln dem Konzept treu gut auf. Die Mischung ist einfach sehr originell angepeilt und umgesetzt worden und somit darf man zu dieser Mission gratulieren, sie ist geglückt. Gesanglich erinnert mich der Fronter eher an die Schweden von Lefay/Morgana Lefay. Passt zum Konzept durchaus gut und mit geballter Kraft wird das Schlachtschiff vorangetrieben. Besonders adrett finde ich die Vermischung von Old School Sounds und sehr modernen Anleihen. Eine wahrlich bemerkenswerte Aneinanderreihung bzw. Fusionierung und das macht den Schweizern nicht so schnell jemand nach. Hier wird eine breite Front an Nu, Industrial, wie auch Dark Metallern bedient. Man muss sein auslangen mit älteren Techniken haben, dann hat man mit dem Material viel Spaß. Denn solch eine Generationsverbindung findet man doch eher selten.

Fazit: Sauber was man hier zusammengezimmert hat. Die breiten Verbindungen passen gut und man wirkt nicht, wie vielleicht befürchtet zu ruppig, denn alle Rädchen greifen gut ineinander und die Maschinerie läuft zur Höchstform auf.

Tracklist:

01. Bring Out the Gimp 04:51
02. Run 04:43
03. Circles 03:39
04. No Way Out 06:15
05. Step in the Hell 04:31
06. Wrong Way 04:44
07. 10’000 Feet 04:46
08. Prison Son 03:49
09. Wake Up 04:13

Besetzung:

Vincent Zermatten (guit)
Tiago (guit)
Flo (bass)
Cédric Monnet (drums)
Pedro (voc)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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