Band: Ill Nino
Titel: Epidemia
Label: AFM Records
VÖ: 2012
Genre: Latin Metal, Modern Metal, Nu-Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Patrick Berger

Ob die neue CD der Latino-Metaler sich ausbreiten wird wie eine Epidemie??? Dieser Frage gehen wir auf den Grund. Epidemia heißt das sechste Studioalbum der Modern-Metal Band Ill Nino. Das erste Stück der in New Jersey lebenden Latinos heißt „The Depression“ das bereits vor einigen Wochen auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht wurde. Bei diesem Song hören sich die Growls und Screams von Sänger Cristian Machado etwas komisch an, da er auf Biegen und Brechen versucht tiefer und höher zu Schreien als es ihm möglich ist. So kommt es ab und zu zu kleinen Hackern in der Gesangsphase. Aber gleich nach dem ersten Stück wird klar, dass dies zum Glück nicht zur Gewohnheit auf dem ganzen Longplayer wird. Die ganzen Stück auf dem Album sind sehr eingängig, leider fehlen gewisse Schmankerl wie zum Beispiel  „How Can I Live“ oder „What Comes Around“ die sich ins Gehirn des Zuhörers einbrennen, wie sie auf vorgängigen Alben oft geschafft haben. Einige Stücke des neusten Werkes stechen aber dennoch hervor, wie „La Epidemia“ wo Frankie Palmeri von Emmure einen Gastauftritt absolviert. Was wiederum bei der Nummer stört ist das Ill Nino Frontman bei der zweiten Strophe probiert die Growls und Screams denen von Frankie anzupassen, was leider zum Scheitern verurteilt ist. Der Song „Eva“ sticht durch seinen eingängigen Refrain wiederum positiv heraus. Dieser hat ein hohes Ohrwurmpotential. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt als hätte das Album zu viele negative Aspekte ist dem nicht so. Die gesamte Atmosphäre was die Männer auf diesem Album erzeugen lässt einen denken man schlendere durch die Wüste Mexicos mitsamt einem Gitarrenkoffer a là El Mariachi. Bestes Beispiel hierfür der Anfangsteil des Songs „Escape“. Vom instrumentalen ist es also wieder typisch Ill Nino. Schöne Gitarrenparts im Latinostyl und getrommle vermischen sich mit einer satten Doublebass und aggressiven Geschrei. Im Gesamten ein gelungenes Album wobei man immer wieder denkt: „Haben sie das nicht schon vor ein paar Jahren mit dem Album …. nicht genauso gemacht???“

Fazit: Wer immer schon ein Ill Nino Fan war und kleinere Fehler gut und gerne übersehen will kann hier zuschlagen.

Tracklist:

01. The Depression 03:44
02. Only The Unloved 03:38
03. La Epidemia 03:10
04. Eva 04:11
05. Demi-God 03:16
06. Death Wants More 03:35
07. Escape 03:33
08. Time Won’t Save You 04 :48
09. Forgive Me Father 03:28
10. Invisible People 03:58

Besetzung:

Cristian Machado (voc)
Diego Verduzco (guit)
Ahrue Luster (guit)
Lazaro Pina (bass)
Dave Chavarri (drums)
Daniel Couto (perc)

Internet:

Ill Nino Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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