Jaya the Cat – A Good Day For the Damned

Band: Jaya the Cat
Titel: A Good Day For the Damned
Label: Uncle M
Genre: Rock/Reggae
VÖ: 17.11.17
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

jaya-the-cat-a-good-day-for-the-damned-album-artworkJaya the Cat ist eine Reggae-, Ska- und Punkrock-Band. Mitte der 1990er Jahre in Boston gegründet wanderten die Jungs 2003 aus und fanden in den Niederlanden, genauer gesagt in Amsterdam ihre neue Wahlheimat. Alleine schon bei der Nennung des Triumvirat der Genreeinflüsse müsst ich das Weite suchen. Einzig dem Punkrock bin ich hold doch Reggae, na da wird bei mir bloß der Urin flockig. Dennoch quält sich der Schreiberling gerne mal durch Material, welches komplett außerhalb seines Radars ist. Buchstäblich habe ich somit nicht die Rechnung mit dem Wirten gemacht, da der vermischte Dreiklang auf „A Good Day For the Damned“ geht gut ins Gehör. Obendrein spüre ich in meiner Behausung, dass die Temperatur reinweg steigt, denn die hitzigen Wahlholländer haben mit ihrer Mucke einen ausnahmslos besonderen Reiz.

Stimmlich erinnert mich das Konglomerat des Soundgebräus annähernd an eine Punkrockige Version der Grumpynators. Aus musikalischer Hinsicht gesehen haben die Jungs von Jaya The Cat nicht eindeutig was mit den genannten Dänen zu tun. Eines muss der Musikliebhaber haben, ein breites Tellerrandgucken, ansonsten kommt einem das Gemisch nahezu zu vollgestopft vor. Des Weiteren wissen die Herrschaften durchaus wie sie ihren eigenen Stempel aufdrücken und diese mehrheitlich gute Laune verbreitende Musik geht in Mark und Bein über.

Mit der Liebe der Stile zu allen Dingen der genannten Bereiche haben die Burschen ein kunterbuntes Scheibchen geschaffen, welches seinen ganz besonderen Reiz hat. Abseits jeglicher Metal/Rock sowie Punknorm wurde eine eigene Nische gefunden. Diese Nische macht meiner Ansicht nach viel Sinn und da darf der Leser das Konzept nicht zu arg und verbissen sehen. Metal ist es nicht, Rock reinrassig fernerhin nicht und obendrein sind die Punk Elemente nur klitzeklein. Ein Eigenpotpourri, das locker gehört werden kann. Gewiss mag es hier und da etwas zu stark nach Kirmesmusik klingen und obendrein könnte der Hörer sich an vielen Mainstream Einlagen stoßen. Betrachtet einer das Machwerk nach etlichen Durchläufen, so ist es eine Lebensbejahende Art und Weise.

Zusätzlich kann sich der geneigte Musikliebhaber obendrein mit einer neuen Form des Punkrock ins Eigenheim holen. Durch die Bank wird gute Laune praktiziert und das könnte total ein Anstoß der eigenen Gedanken sein, trotzdem das die Welt derzeit verrückt spielt, diesen ganzen Sch**ß in musikalischer Form halbwegs auszublenden.

Jaya The Cat verkörpern den lockeren Lebensstil und sind kauzige Rock’n’Roll-Piraten, welche in ihrer Schatztruhe einiges gebunkert haben. Gut aufgemacht ist die lockere Musik dieser ausgewanderten Amis eine unterhaltsame Runde.

Fazit: Ein kunterbunter Blumenstrauß aus Punk, Rock und Reggae Einflüssen wurde zu einer Mischung verbunden, die nicht unbeeindruckt lässt.

Tracklist:

01. Wine Stained Futon
02. A Rough Guide to the Future
03. Sweet Eurotrash
04. Black Heart
05. Huddersfield Rain
06. Just Leave Me There
07. Wreckage
08. Amsterdam
09. The Palmreader
10. Fucking In Love
11. Sunday Morning
12. A Good Day for the Damned 3
13. The Streets Of Shoreditch
14. Mad At You (Bonus)
15. Drunk Balloon (Bonus)

Besetzung:

Geoff Lagadec (voc & guit)
Karl Smith (guit & voc)
Jan Jaap „Jay“ Onverwagt (bass & voc)
David „The Germ“ Germain (drums)

Internet:

Jaya the Cat Website

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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