Band: JC Crash
Titel: Electrified
Label: Alister Records
VÖ: 29.01.16
Genre:  Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

JC Crash sind bei uns schon keine unbekannten mehr. Mit ihrer Hommage an Jonny Cash haben sie durchaus einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eigentlich ist das Album „Electrified“ ja bereits im Jänner erschienen und die Rezension dazu hätte schon früher kommen sollen. Hat sich aber etwas verschoben und irgendwie, zumindest glaube ich dass sie zu den jüngsten Ereignissen des AC/DC Lager am besten passt. Da der Sänger Brian Johnson mit massiven Gehörschäden zu kämpfen hat. Wäre es vielleicht sogar denkbar dass Roland ‚Rooby‘ Rubner vielleicht den Mikrofonposten übernehmen könnte.

Hört man in das Material der Truppe ist es einfach so, dass die süddeutsche Mannschaft einen stark auf AC/DC macht, als die Aussis noch weit entfernt vom Mainstreammarkt waren. Während mittlerweile jeder Nudelradiosender die alten Gassenhauer spielt und sich der eingefleischte Rockfan der Australier irgendwie auf den Schlips getreten fühlt weil jeder Noob schon behauptet Die Hard Rockverehrer zu sein, wäre wohl das Material von JC Crash ein guter Grund sich einmal was neues für den heimischen Rocksound zu kredenzen.

Keine Frage die Jungs sind eine so dermaßen haarscharfe Hommage, sodass man echt von einer Coverband sprechen könnte. Sind sie aber nicht, zumindest was die Songs auf dem Album betreffen sind dies einige Stücke im Fährwasser von Young und Konsorten. Keine Eigenständigkeit? Eigentlich nicht, denn die frischen Tracks der Mannschaft gehen gekonnt ins Gehör und klingen sicherlich sehr parallele zum AC/DC Sound, haben aber viele eigene Innovationen zu bieten. Stimmungsparameter grandios und der alte Rockfan darf hier amtlich zu solchen mitreißenden Songs abgehen. Warum sollte beispielsweise nur Airbourne der Erfolg bleiben, wenn es so Bands wie JC Crash gibt. Eigenständige Songs, welche superb aufhorchen lassen. Gute Verstrebungen und nichts wirkt irgendwie gar übertrieben.

Fazit: Durchaus denkbar das diese Band als Support agiert, oder gar ihr Sänger als Ersatz für Herrn Johnson einspringen könnte. Besser kann Hard Rock der Marke AC/DC Made in Germany nicht klingen.

Tracklist:

01. She’s No Angel
02. Gone But Not Forgotten
03. Powder My Soul
04. High’n’Dry
05. Down The Drain
06. Two Minutes To Midnight
07. A Boy Named Joy
08. Seven Year Itch
09. Bighead
10. Electrified
11. Bloody Liar
12. Train Of Love

Besetzung:

Conny Kohlhöfer (guit)
Skinny Kullmann (bass)
Roland ‚Rooby‘ Rubner (voc)
Mike Stokan (drums)
Andy Schneider (guit)

Internet:

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JC Crash @ Twitter

JC Crash @ Reverbantion

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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