Band: Kill It Kid
Titel: You Owe Nothing
Label: Warner Bros. Records
VÖ: 2014
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Drei Jahre sind vergangen seit die Briten Kill It Kid mit „Feet Fall Heavy“ für enormes Aufsehen gesorgt haben. Breit gefächert ist der Sound der Truppe. Obwohl von der Insel stammend, sehe ich die Einflüsse weit mehr im amerikanischen Sektor verschachtelt und verankert. Die unterstreicht man auch beim neuen Album, denn viele Einflüsse und Ingredienzien klingen wie ein Sammelsurium aus modernen etwas breitentauglicheren Modern Rock Elementen, aber auch Garage Rock und einige LA Rock typische Elemente wurden ins Soundkonzept genommen. Duettgesänge soweit das Gehör reicht. Was an und ab etwas ausgelullt klingt, macht auf diesem Output viel Sinn. Dies unterbricht man an und ab mit etwas schrägen Instrumentalansätzen. Geht aber nicht auf die Socken sondern auf die Glocken und diese bimmeln bei dieser britischen Formation enorm. Besonders die vorhin erahnten Soundausläufer hätte ich schwören können dass man zu psychodelisch rüber kommt. Tut man aber nicht und diese geben dem ganzen Konzept durchaus seine Würze. Durch die Bank drückt die Truppe amtlich auf die Tube und offeriert mal mehr, mal weniger eine Party Attitüde das die Wände zu wackeln beginnen. Die Stücke wurden unter einem technischen Konzept zusammengeführt, sodass man einerseits durchaus progressive Züge hat, aber andererseits locker aufnehmbar ist. Gute Mischkultur die man hier parat hat und das steigert den Wiedererkennungswert enorm. Ein weiterer Garant im Sound der Herrschaften aus Bath stammenden Truppe ist die Fusion aus massentauglichen und traditionellen Soundelementen des Rockbereichs. Ob nun flotte Tracks oder im Falle von „Caroline“, einem sehr schönen, verträumten Lovesong gibt es eine breite Schicht für den Genuss. Ob nun mitreißend, so richtig zum Abhotten, oder einfach ruhig, alles haben die Herrschaften von Kill It Kid drauf. Göttlich aufbereitet ist die Formation eine jene Kapelle die hier wohl alsbald Stadien füllen, wenn sie es nicht schon tun. Für mich ein absolutes Highlight in diesem Jahr. Man verneigt sich vor solch einem Können und dem Genre verbinden nur zu gern und dabei ziehe ich ganz tief und enorm beeindruckt den Hut vor dieser Truppe.

Fazit: Hut ab, was die Briten hier mit ihrem Hattrick geschaffen haben. Eine Fusion aus allen Bereichen des Rocks, welcher einfach göttlich anzuhören ist. So schnell reicht ihnen dabei niemand das Wasser.

Tracklist:

01. Black It Out 2:50
02. High Class 3:17
03. Sick Case of Loving You 2:48
04. Caroline 4:03
05. Tired of the Way You Want To Live 2:52
06. Blood Stop and Run 2:58
07. Cheap Revival 3:06
08. Hurts To Be Loved By You 4:33
09. I’ll Be the First 3:16
10. Don’t It Feel Good 2:46
11. Tried Used Loved Abused 4:48
12. Law of Love 3:00

Besetzung:

Marc Jones (drums)
Chris Turpin (voc & guit)
Stephanie Jean (voc & piano)
Dom Kozubik (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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