Band: Lords Of The Trident
Titel: Death or Sandwich
Label: Junko Johnson Records
VÖ: 2009
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Lords of the Trident ist eine Zusammenhäufung von amerikanischen, traditionellen Heavy Metal Anhängern, welche sich 2008 zusammengefunden haben um gemeinsame Sache zu machen. Mit „Death or Sandwich“ überließen sie uns ihr Debütwerk zur Rezension und selbiges will naütrlich gehört werden. Vorneweg kann man schon verraten das hier eindeutig eher die True Fraktion gefragt ist, da Fang VonKillenstein (voc), Asian Metal (guit), Killius Maximus (guit), Pontifex Mortis (bass) und Korgoth (drums) einen feuchten Kehricht auf moderne Einflüsse geben.

Dem Titel entsprechend wird „The Robot’s Revenge“ angestimmt. Weiter geht es in dem Stück sehr True lastig zu. Traditionelle Kost die immer wieder durch King Diamond lastige Shouts sehr gut erweitert wird. Auch bei diesem Stück wird ein auf und ab der Stimmlage vom Fronter geboten. Diese Akrobatik vereint sich sehr gut mit dem hymnisch – melodischen Klang der hier im Vordergrund steht.

Die Mischform des Rhythmus ist wie beim Vorgänger auch beim nun folgenden „The Virgin Vault“ beibehalten worden. Dennoch wird der melodische Status merklich nach hinten gerückt, dafür rockt das Stück umso mehr im rauen Klangmuster. Sägende Riffs ebnen sich hier sehr gelungen den Weg und werden durch etliche Chorshouts hymnischer unterbrochen. Die hohen Shouts des Fronters stehen hier vermehrter, dem grundsolideren Gesang gegenüber, dennoch beweist der dass er in hohen Tonlagen ebenfalls sehr kräftig zu überzeugen vermag.

Sehr rockig wird auch „Heart in the Fire“ eröffnet. Den Rhythmus behält man bei und gerade deswegen wirkt der Song, auch seitens des Gesangs etwas sanfter. Obwohl man nämlich flotter zur Hand geht wirkt das Stück etwas verträumter und beschwichtigender.

Komplett in die hymnische Richtung geht es mit „Cliffs of Desolation“ weiter. Deutlich herzhafter und kräftiger wird hier in die Saiten gegriffen. Durch die Bank galoppiert man sehr zahnig dahin und lädt zu einer erneuten Bangerhymne ein. Die Jungs haben ein gutes Händchen, denn obwohl viele pathetische Chöre angestimmt werden klingt das Ganze nicht abgelutscht oder kitschig.

Mit mehr Melodie ist nun „Alone in Cole Hall“ ausgestattet worden. Satte Solis schallen hier im Vordergrund und dominieren das Geschehen. Auch vom Tempo her hat man einige Rastereinstellungen zurück genommen. Vielmehr rockt man hier im stampfenden, kraftstrotzenden Bereich das Geschehen. Zwar wird oftmals flotter ausgebrochen, doch schon bremst man das Ganze wieder vehement ab.

Mehr wie eine gesunde NWOBHM Mischung klingt nun „The Road“. Sehr gute Mischform aus dem britischen Metal Element und knackigen, amerikanischen Rockeinflüssen. Diese beiden hat man sehr adrett zu einem stattlichen Soundkleid zusammengefügt und mit dem kann man sehr gute Akzente setzen.

Etwas rauer und ungeschliffener kommt nun „The Barbarian Horde“ daher. Das Tempo ist eher eine flottere Midtempo Ausrichtung, dennoch vermag man durchaus für viel Wind zu sorgen. Auch hymnische Einlagen sind wieder hinzu geflossen. Diese sind zu Beginn aber vermehrt nur im Refrainteil raus zu hören und erst ab gut der Mitte drängen sie schlussendlich dominanter in den Vordergrund.

Schroff und zackiger setzt man nun mit „Terminated“ nach. Rockig einerseits, aber deutlich rotziger. Auch die Gitarrenarbeit kommt hier verzerrter und ungeschliffener rüber. Den Rest erledigen hymnisch – spaßige Chöre die viel Partystimmung aufkommen lassen.

„Evil Heights“ wird mit einem Geheul eröffnet. Weiter wird sehr druckvoll mit melodischen Riffs und Breaks gezockt. Obwohl die Gitarren sehr rau rüber kommen wirkt das Stück dennoch sehr melodisch. Vor allem legt Axtfraktion immer wieder einen drauf und rotz mit etlichen Riffs der härteren Gangart.

Mit beherzteren Power Metal Rhythmen geigt man nun bei „Rapeshore“ auf. Ein deutlich, amerikanischer Einschlag bestimmt hier das Geschehen. Mit einem guten Tempo überschreitet man locker die Midtempomarke und steuert etwas zahnigere Gefilde an. Dennoch bremst man immer wieder stärker ab.

Um Ecken rockiger hat man an die vorletzte Stelle „Heart of the Lion“ gesetzt. Zu Beginn soliert sich die Axtfraktion ordentlich einen Ast ab. Weiter wird aber ein kerniger, fast schon erdiger Rockrhythmus geboten. Kleinere Melodieeinlagen unterbrechen dies, werden aber sogleich wieder von kräftigen Rockrhythmen in die Ecke gedrängt.

Mit startenden Motoren wird nun der letzte Song „Street Lights“ begonnen. Flotte, kernige Rhythmen setzt man uns noch einmal zum Fraße vor. Auch hier kommt vermerkt der amerikanische Faktor dominanter zum Vorschein. Die leicht hymnisch angehauchten Beimischungen ergänzen sich sehr gut zum restlichen Bretterrhythmus der deutlich den Ton angibt. Als Komplettierung bietet man an und ab kurze besonnene Einschläge, diese währen nicht lange und so geht es im bereits gestarteten Klang weiter.

Fazit: Gelungenes Album das Power als auch US Metal Fans durchaus interessieren wird. Leichte Melodien und hymnische Pfade ergänzen die Songs mal mehr, mal weniger sehr gut.

Tracklist:

01. The Robot’s Revenge 05:09
02. The Virgin Vault 04:55
03. Heart in the Fire 04:31
04. Cliffs of Desolation 05:08
05. Alone in Cole Hall 04:49
06. The Road 05:05
07. The Barbarian Horde 05:56
08. Terminated 04:57
09. Rapeshore 04:04
10. Evil Heights 05:17
11. Heart of the Lion 05:37
12. Street Lights 06:03

Besetzung:

Fang Von Killenstein (voc)
Asian Metal (guit)
Killius Maximus (guit)
Pontifex Mortis (bass)
Korgoth (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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