Lotrify – Light Passes Shadow Remains

Band: Lotrify 
Titel: Light Passes Shadow Remains
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Melodic Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die Aargauer Lotrify sind bis auf einige Konzerte bei uns in Österreich bzw. in den restlichen europäischen Ländern komplett unbekannt. In der hiesigen Schweizer Szene sind sie aber gut aufgenommen worden. Um als Sprachrohr hier zu fungieren, haben sie ihre Ep „Light Passes Shadow Remains“ an uns geschickt. Ein Blick aufs Cover hm, könnte vieles sein und auch die Genreeinstufung im Netz wird als Heavy/Progressive Metal betitelt. Auch dies lässt auf vieles schließen. Was man aber hier selber gezaubert hat lässt bei mir alle Sicherungen raus knallen, das Programm was hier geboten wird mag vielleicht nicht das Neuste an sich sein, doch die Umsetzung auf dem Album ist wirklich brillant. Man nehme etwas Edguy Hymnen der Frühphase, etwas Blind Guardian und schärft es mit härteren Gangarten und vermischt es noch mit leichten folkigen Melodien. Einfach toll und die Umsetzung ist den Schweizern einfach so gut geglückt, sodass man es kaum fassen kann. Eine Jungspundtruppe auf dem Siegeszug? Nun, wenn man das Material hört auf jeden Fall. Die Spirits wurden gut umpflanzt mit leichten modernen Ansätzen und das geht bis tief unter die Haut. Findet man hier einen Stein des Anstoßes? Keineswegs, denn die Aneinanderreihung der Tracks, die Produktion, sowie das ausgefeilte Songwriting sprechen für die Qualität der Formation. Wem beispielsweise die genannten Größen zu weich sind, oder es einem sauer aufgestoßen ist, dass man teilweise aus eben diesen Generebereichen oftmals zu viel Kitsch und Bombast bekommt, dann sollte man sich den Namen Lotrify mal merken. Packende Songs und mitreißende Stücke lassen einem die Kinnlade nach unten klappen. Hier werden auch nicht reinrassige Power und Heavy Metaller ihre Freude haben, denn die harten Vibes und Wechselgesänge sind einfach super gelungen und das setzt eben dem Ganzen die Krone auf.

Fazit: Wahrlich toller Output den uns hier unsere westlichen Nachbarn unter den Riecher geschoben haben. Eine super Rundling der nach einer Nachfolge schreit, welcher hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

Tracklist:

01. Collateral Damage 04:34
02. Resurrection 03:49
03. Killing the Inner Fire 03:56
04. End of the Line 04:34
05. Split the Pit 03:17
06. The Camping Song 04:53

Besetzung:

Fabian Umiker (guit)
Yannick Bislin (guit)
Silvan Laube (bass)
Sacha Wacker (voc)
Sergey Belyavskiy (drums)

Internet:

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