Tracklist
01. Serpent’s Ensemble
02. Chasing The Truth Sven Rappoldt – Bass, Vocal
03. Dying Hope Alexander Reinhold – Gitarre
04. Lord Of Flies Marko Thäle – Drums
05. The Realm Inside
06. Imminent Strike
07. Slave Of Power
08. Heavens Burn
09. Solomon’s Rage
10. Heart Of Steel
Besetzung
Joel Stieve-Dawe – Gesang
Sven Rappoldt – Bass, Gesang
Alexander Reinhold – Gitarre
Marko Thäle – Schlagzeug
Das Debüt der 1982 gegründeten Ostberliner METALL ist mir bis heute in sehr schlechter Erinnerung geblieben, mit »Chasing The Truth« liegt das mittlerweile dritte Werk vor. Und wenn man die Rezension vom Kollegen Alex zum Zweitwerk plus den Beipackzettel zum aktuellen Werk nimmt („Das deutlich stärkere 2. Album „Metal Fire“ erschien 2019… 7 Jahre hat es nun gebraucht, um das hervorragende 3. Album fertig zu stellen.“), begebe ich mich als Ostmetalfan gerne mit auf die Wahrheitssuche.
»Chasing The Thruth« ist aus Teutonenstahl und British Steel geschmiedet.
Nach einem gediegenen Intro gibt es mit dem Titellied und »Dying Hope« gleich mal mit hängenbleibenden Refrains, einem leicht modernen Anstrich und ordentlich Dampf richtig fett auf die Glocke. Und dies bleibt auch überwiegend so.
Zudem sorgen das fast schon in Thrashgefilde entgleitende »Lord Of Flies«, das mit sehr gelungen Groove Metal – Elementen angereicherte »Slave Of Power« sowie die deutschsprachigen Textpassagen im flotten, sehr hymnischen »Solomon`s Rage« zwischendurch immer wieder für prägnante Momente zwischen den restlichen, sich teilweise sehr an Judas Priest orientierenden Songs.
FAZIT:
Die Wahrheit ist, dass Album Nummer drei vollends überzeugt. Der Gesang mag manchmal etwas hölzern daherkommen, die Produktion könnte vielleicht etwas mehr Wärme vertragen, andererseits muss Heavy Metal Ecken und Kanten haben. Die Berliner schaffen es durch die Bank, mit Melodie und Härte auf der einen, mit Eingängigkeit und Epik auf der anderen Seite zu jonglieren, ohne sich zu verlaufen. »Chasing The Truth« macht richtig Spaß!






