Band: Mindplague
Titel: Abenddämmerung
Label: MindPlagueCollective
VÖ: 26.06.15
Genre: Black Metal, Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Mindplague klingt mir zwar bekannt, muss aber ehrlich gestehen mit „Abenddämmerung“ ist für mich wirklich die Feuertaufe. Eifrig hat man laut eigenen Angaben an diesem Material gearbeitet und das lasse ich gelten, denn die gehörige Portion Black und Death Metal die hier mit deutschen Vocals aus den Boxen rattert ist echt geil geworden. Wutentbrannt und mit ordentliche Schmackes donnern die Tracks daher. Die Formation unterbreitet einen guten, mitreißenden Rhythmus, welcher mit vielen Breaks ausgestattet wurde, so wähnt man sich in Sicherheit und schon hageln die Burschen auf uns hernieder wie ein Exekutionskommando. Die Einflüsse der genannten Genre Styles wurden gut kombiniert, bzw. batteln sich durch die Bank. Ein absolut guter Griff in die Trickkiste, welcher stets zu gefallen weiß. Die Innovation die man hier zu Protokoll bringt ist überzeugend, wenngleich man beim Mastering etwas mehr Groove den Stücken geben hätte können. Die Techniken die man verwendet erinnern an eine Mischung aus Schweden Stahl und polnischen Kollegen. Man serviert dies aber nicht als billige Kopie, nein viele eigene Einflüsse sind hier reingeflossen und so kann man die Truppe sehr schwer mit jemanden vergleichen, was aber ein Gutes ist, denn oftmals schlittern viele Szenekollegen da in das zu arg abkupfernde Eck und gelten oftmals nicht mehr als eine billige Kopie ihrer großen Vorväter. Viele Wechsel und massenhaft schlagende Argumente rauben einem den Atem, denn die Dampfwalze hier weiß einfach wie man viel Staub aufwirbelt. Sauber sage ich da und vor allem der an Martin Van Drunen erinnernde Gesang ist für mich göttlich und setzt den an sich schon tollen Tracks das Sahnehäubchen auf.

Fazit: Wirklich toller Output den uns hier die deutschen Jungs vorlegen. Das Gemisch aus Death und Black Metal ist abwechslungsreich und bietet viele eigene Innovationen. Einziges Manko ist das Mastering, da täten etwas mehr Grooves durchaus gut und dann würde das Album komplett bei mir die Sicherungen raus knallen lassen. ¾ hat man bereits mit dem Gemischt gemacht, welches einfach geil anzuhören ist.

Tracklist:

01. Ende
02. Flut
03. Zerberus
04. Inferno
05. Litosphäre
06. Völkergrab
07. Mimikry
08. Biest
09. Totenstille
10. Anfang

Besetzung:

Sascha
Thomas
Johannes
Sebastian
Matias

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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