Band: Amandas Nadel
Titel: Sticht
Label: ((echozone))
VÖ: 12.06.15
Genre: Dark Rock
Bewertung: 1,5/5
Written by: Robert

Vorab zur Rezension von Amandas Nadel „Sticht“ einige Wortspielereien der Szene Kollegen gelesen. Gut, ob gut kombiniert oder ein schlechter Witz, dies ist mir so egal, wie wenn in China ein Fahrrad umfällt. Dark Overdrive – Neue Deutsche Härte nennen die Herrschaften ihre Kombination. Gut die Neue Deutsche Härte könnte man weg lassen, denn die Truppe baut auf eine Art Rock, welcher mit vielen Gothic Anleihen ausgestattet wurde. Teilweise erinnert einen das Ganze an und ab an etwas dunkleren Deutschrock. Rhythmisch hätte die Truppe wirklich geile Vibes drauf und bringt das auch gut zu Protokoll. Was aber und dies ist einfach das Problem, man den Lyrics folgt, fragt man sich oftmals echt, hat man sich dies echt selbst ausgedacht oder wurde dies pro-tektiert. Was ist mit dem Uhu? Keine Ahnung, mindert aber etwas das Hörvergnügen, denn es klingt doch etwas kindisch. Die Truppe an sich bietet eine gute Mixtur des Dark Crowd Rock, betiteln wir es mal so und hätte auch einige Vibes drauf, welche einem gut ins Gehör gehen. Die Wortspielerei und Klauberei bei den Gesängen sind aber doch etwas komisch und lässt mich Maximum schmunzeln und nicht mehr, bis das gemieze und bla,bla bla einsetzt, ab diesem Zeitpunkt ist es dann ein Entsetzen. Weiters sind die Trademarks sehr eng gestrickt, sodass eben die rockigen Parts sehr ähnlich ausgefallen sind. Nun gut man unterwandert dies an und ab etwas abwechselnder, aber vom Grundprinzip verändert sich nicht viel und so höre ich eine Grundblaupause, welche einen aufgrund der Zugaben nicht wirklich vom Hocker reißt. Es fehlt einfach zu viel, oder ist einfach nicht wirklich schlüssig. Die Versuche an und ab etwas progressiver zu klingen sind einfach nicht gut und man könnte vom Grazer Session Musiker (welcher ja hinter diesem Bandprojekt steckt) doch etwas mehr erwarten. Wie gesagt man hat sicherlich einige gute Ansätze, aber stilisiert dies so dermaßen mit einigen Einwürfen, welche einfach unter der Gürtellinie sind. Nehmen wir mal einen Vergleich was den Rock betrifft, Teufelskreis beispielsweise seien hier als Rockeinfluss am meisten genannt, aber die Jungs rocken tausendmal besser die Bude, als dass Amandas Nadel hier ran kommen. Keine Frage ich unterstelle dem Mastermind hinter diesem Projekt nicht, dass er ein guter Musiker ist und seine Kunst etwas anders sieht. Doch überzeugt dies einfach nicht oder lockt gar hinter dem Ofen hervor. Ob dies nun Wechsel, Vibes oder die wirklich kindischen Lyrics betrifft.

Fazit: Sorry aber diese Nadel ist so stumpf, wie mein rostiges Messer im modrigen Keller.

Tracklist:

01. Grinsekatze
02. Vampir
03. Mein Herz Sagt
04. Hej, Danke!
05. Die Wahrheit
06. Von Ewigkeit Zu Ewigkeit
07. Männertränen
08. Wie Du Willst
09. Der Schwarze Mann
10. Sehnsucht
11. Vampir (Dance Remix)
12. Der Schwarze Mann (Dance Remix)
13. Fritz, Die Maus
14. Keine Titelinformation (Data Track)

Besetzung:

Amandas Nadel (voc & guit)
Thomas Pfaller (bass)
Max Haas (drums)
Betti Stewart (back voc)
Marc Filler (guit)

Internet:

Amandas Nadel Website

Amandas Nadel @ Facebook

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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