Band: Misanthrope Monarch
Titel: Regress to the Saturnine Chapter
Label: Selfreleased
VÖ: 07.07.17
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Misanthrope Monarch - Regress to the Saturnine Chapter album artwork, Misanthrope Monarch - Regress to the Saturnine Chapter album cover, Misanthrope Monarch - Regress to the Saturnine Chapter cover artwork, Misanthrope Monarch - Regress to the Saturnine Chapter cd coverVive la Westphalia, bevor meine Wenigkeit komplett austickt, ruhig mit den Pferden. Death/Thrash Metal wird von der Oberhausener Combo Misanthrope Monarch zelebriert auf Teufel komm raus. Machen andere auch? Vollkommen richtig, dennoch muss man dem deutschen Todesblei Kommando eines attestieren. Ihre Art der Vermischung hat was von einem Megastatus und da könnten sich uneingeschränkt noch einige große Formationen hinzu was abgucken. Ihr Gemisch ist nicht ein billiges, oder will man gar einer anderen Szenegröße nacheiern. Eher im Gegenteil, sie erspielen sich mit viel Leidenschaft und eigenem Todesverachtenden Pathos locker ins Gehör eines jeden Stilliebhabers solcher Mischungen aus Death und Thrash Metal.

Das vorliegende Full Length Debüt „Regress to the Saturnine Chapter” donnert mit einem Klang, sodass man nicht recht weiß, ist es nun tiefschwarz oder klarer ausgerichtet. Todesblei mit diabolischen Beiklang, sodass sogar der gute Nergal lauter aufhorchen würde. Nun gut Behemoth sind Kult, das könnte durchaus mit solch einem Durchgreifend, wie dem vorliegenden Langeisen den deutschen Herrschaften ebenfalls gelingen. Die angebrachten Sprengladungen bringen jede Hauswand komplett zum Einstürzen und man zeugt von viel Einfallsreichtum, um zu keinem Zeitpunkt die Laune des Hörers für den tiefschwarz angehauchten Death/Thrash zu verlieren.

Die Anstrengungen seitens der Band machen sich bezahlt und man agiert wie von der Tarantel gestochen wild umher. Nur plump die Keule zu schwingen wäre langweilig und geradeso zeigen die Jungs das es die Mischung ausmacht. Pure Härtekellen, frenetisch bejubelnde, diabolische Melodiebeigaben und eine technisch perfekt abgestimmte Rhythmik machen den Reigen zu einem wahren Hörerlebnis.

Den Fokus hat man auf Vielerlei Einlagen gelegt und so macht es durch die Bank Laune sein Haupt zu den eiskalten, rabenschwarzen Abrissbirnen eifrig mitzuschütteln. Gekonnt will ich meinen und unterstreicht den besonderen Status, welchen die Band mit diesem Debütscheibchen vorlegt.

Fazit: Langeweile im Death/Thrash? Möglicherweise überall anders nur nicht mit diesem massiven Patzen, den die Oberhausener Misanthrope Monarch vorlegen.

Tracklist:

01. Towards the Utopian Kingdom of Fire 00:45
02. Usurping the Throne 03:21
03. Chrushing the Unbeliever 03:12
04. The Brotherhood of Destruction 03:50
05. Dispelled 03:35
06. Regress to the Saturnine Chapter 03:22
07. Father Sin and the Hollow Spirit 02:43
08. Black Sirens Lurking 02:31
09. The Omega Embrace 03:15
10. Trail of the Heretic (Maleficium) 03:25
11. Cosmic Maze 05:29

Besetzung:

Chris Mieves (voc)
Kristian Gøbels (guit)
Richie Zubek (guit)
Pat Fleischmann (bass)
Max Scheefeldt (drums)

Internet:

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Misanthrope Monarch @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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