Band: Monoski
Titel: Pool Party
Label: Vitesse Records
VÖ: 25.09.15
Genre: Garage-/Stoner-Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Diese Pool Party und das darf man sogleich sagen, ist wohl eine der derbsten die es gibt. Das so genannte Machwerk der Formation Monoski ist schwermütig, dreckig und mit vielen runter ziehenden Fragmenten ausgestattet worden.

Solche primitiven Sachen sind oftmals sofort zum Scheitern verurteilt, hierbei muss man aber sagen, Obacht, denn die Die Burschen wissen genau, wie man solche Sachen unter Dach und Fach bringt. Somit nicht unausgewogen, denn die Herrschaften präsentieren eine Art Garagen Rock der 70er Ära, welche man so schon lange nicht mehr gehört hat. Die Authentizität welche man hier auf dem Silberling versprüht ist ungebrochen und unterstreicht das fachmännische Können dieser Kapelle.

Die sehr urtümliche Art und Weise, mit der man hier ans Werk gegangen ist, lässt sich kaum vergleichen. Sicherlich hat es viele Szenegrößen damals schon gegeben und vor allem Black Sabbath hatte hier wohl den größten Status. Mit diesen sind aber Monoski nicht vergleichbar, her würde ich eine Mischung aus den genannten Engländern und Iron Butterfly attestieren. Dies kann nicht funktionieren, nun im Falle der Truppe schon. Man zeigt eben durch viel Eigenständigkeit, auch wenn diese hier und da etwas schräger anzuhören ist sehr viel Eigenständigkeit. Teilweise drückt man schon sehr arg auf die Nerven, doch dies ist ja bei solchen Kapellen ja das um und auf.

Mit besinnungslos machenden Fragmenten peitscht man den Hörer und wer hier auf eine sehr starke Mischung aus psychodelischen Rock und einer breiten Platte des primitivsten Garage Rock steht, der wird hier sehr viel Freude haben.

Für alle anderen Sludge, wie auch Stoner Rock Fans der 70er Ära ist dies nichts, denn dafür sind die Jungs einfach zu schräg und karg ausgerichtet. Wer es also mal so richtig Noisey und dreckig in der Bude klingen lassen will, der kann dies mit diesem Werk durchaus tun, muss aber wirklich auf das notdürftigste des Genre stehen.

Fazit: Selten erlebt man Formationen, welche es trotz einer sehr kargen Spiel- und Soundtechnik so hinbekommen, sodass man ein Flair zaubert, wo man bei anderen Bands sagen würde „Freunde werdet munter und lernt zu spielen“. Hier klingt das eben nicht so, denn die Truppe hat einen Spirit drauf, welcher wohl schon lange verloren geglaubt, aber eben von diesem Recken wieder aufgegriffen wurde.

Tracklist:

01. Imaginary Spheres
02. Unfortunate Hitchhiker
03. Not Here
04. Upstairs
05. Rust & Troubles
06. Cheyenne
07. Just A Stupid Day
08. We Fall
09. Man I Can’t See

Besetzung:

Floriane Gasser (drums, voc & violine)
Lionel Gaillard (guit, voc & piano)

Internet:

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Monoski @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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