Mors Principium Est – … And Death Said Live

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Band: Mors Principium Est
Titel: … And Death Said Live
Label: AFM Records
VÖ: 2012
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Oliver Lackner

Fünf lange Jahre voll mit Warten und Bangen was denn nun aus den Finnischen Ausnahmetalenten von „Mors Principium Est“ wird sind vergangen. Am 14.12.2012 war es jetzt endlich soweit, dass neue Album steht in den Regalen.

Nachdem diverse Besetzungswechsel 2007 beinahe zum Ende der Truppe geführt hatte, hat man schließlich und endlich mit Andy Gillion aus Großbritannien und Andhe Chandler aus Neuseeland höchst talentierte Neuzugänge engagieren können. Ich weiß nicht ob´s denn nun das frische Blut ist oder einfach generelle Weiterentwicklung der Band aber was „Mors Principium Est“ mit „…. and Death said live“ abliefert ist mehr als nur bemerkenswert.

Ein wohliger Schauer läuft mir bereits beim Intro über den Rücken. Das Grinsen auf meinem Gesicht, das sich aus Vorfreude gebildet hat, ist wohl nur noch mit einem Presslufthammer zu entfernen. Als die Jungs dann mit Track zwei richtig loslegen ist´s komplett um mich geschehen. Ja da leck mich doch einer Fett… die Perfektion von Melodic Death hat einen neuen Namen. Man wird von einem Schwall grenzgenialer Melodien überwältigt, eine Stimme die auch vom Sensenmann selbst sein könnte drückt einem die Songs regelrecht mitten ins Gesicht. Die ersten drei Songs sind viel zu schnell rum. Bei Track vier bleibt mir dann regelrecht der Mund offen. Ein Feuerwerk für die Sinne. Ryan Knight von „The Black Dhalia Murder“ bringt sich in „Birth of the Starchild“ mit ein. An diesem Track wird sich in nächster Zeit wohl so manches messen lassen müssen. Einen weiteren Gastauftritt absolviert Jona Weinhofen von „Bring me the Horizon“. Der Knabe verleiht „What The Future Holds“ einen ganz besonderen Touch. Ebenfalls ein seltenes Juwel. Der Rausschmeißer des Albums ist eigentlich eher ein Einladung, dass ganze sofort noch mal von vorne zu genießen. „Dead Winds Of Hope“ glänzt durch geniale Akkorde und wunderschöne Soli sowie perfekte Tempowechsel.

Fazit: So… jetz haben wir´s gefunden. „… and Death said live“ ist mein persönliches Album of the Year 2012. Das Ding bläst einem sprichwörtlich die Birne weg. Die Weiterentwicklung vom 2007er Album „Liberation=Termination“ ist geradezu unglaublich. Ein riesen Schritt nach vorne. Jeder Track für sich ein Kracher, als Gesamtwerk einfach der Wahnsinn. Für dieses Album einen Tipp zum rein hören geben ist eigentlich nicht wirklich nötig. Es gibt keinen schlechten Song.

Tracklist:

01. The Awakening
02. Departure
03. I Will Return
04. Birth Of The Starchild (feat. Ryan Knight)
05. Bringer Of Light
06. Ascension
07. … and Death said live
08. Destroyer Of All
09. What The Future Holds (feat. Jona Weinhofen)
10. The Meadows Of Asphodel
11. Dead Winds Of Hope

Besetzung:

Ville Viljanen (voc)
Mikko Sipola (drums)
Teemu Heinola (bass)
Andy Gillion (guit)
Andhe Chandler (guit)

Internet:

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