Band: Nameless Day Ritual
Titel: Birth
Label: Saol
VÖ: 19.02.16
Genre: Alternative/Modern Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Bulgarien, ja gerne erinnere ich mich da an die Stippvisite aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit und die daraus resultierenden Gespräche mit Fans, als auch Band. Nameless Day Ritual waren da leider nicht darunter, wenngleich dies jetzt kein Abbruch ist. Den Sound der Folkloren ins metallische Konzept zu packen und dabei auch noch moderne Anleihen hinzuzufügen ist schwierig. Wurde aber seitens der Mannschaft durchaus gut hingebracht. „Birth“ ist die Feuertaufe in unserer Redaktion und sogleich peitscht die Lady mit ihrem facettenreichen Organ durch die Gegend auf Teufel komm raus. Da muss man doch im sogenannten Loft die Köpfe einziehen. Spaß beiseite, die Truppe hat viel Schmackes intus und das liegt nicht nur an der Fronerin. Besonders gut verpackt finde ich persönlich die Fragmente des Balkans. Stehe ja oftmals auf solche Sachen, die haben dann immer so etwas Schönes, besonderes. Stilistisch könnte man die Band in die Alternative Ecke drängen, was auch an den klaren Gesangsparts liegt, welche etwas an Lacuna Coil erinnern. Auch einige Soundtrademarks sind durchaus dabei. Dennoch zeigen sich die Bulgaren(innen) von einer sehr bunten Soundbreitseite. Das macht viel aus und bescheinigt nicht nur ein enormes Potential an Eigenständigkeit. Nein man serviert eben viele Interesse weckende Parts und Arrangements. Die Fusion klingt sehr groovig, dem ist auch die Produktion behilflich, welche bei komplett aufgedrehter Anlage die Wände richtig zum Beben bringt. Leichtere Power Metal Fragmente werden als melodischer Anteil ins Konzept gepackt, bevor es wieder deutlich moderne Soundparts gibt. Multifunktionsfähig meiner Meinung nach, was auch an den Wechselgesängen liegt. Die Mannschaft mag vielleicht am Anfang ihrer internationalen Karriere stehen, hat aber schon eine Qualität drauf, bei der viele Szenekollegen erzittern werden. Das sogenannte Staub aufwirbeln haben sie drauf, jetzt heißt es, da ansetzt und weiterhin so, denn ausbessern kann man immer, ist aber bei den vorliegenden Bulgaren nur in Nuancen zu machen. Fazit: Toller Crossover Sound. Zwischen harten Vibes und Bauch pinselnden, idyllischen Linien zeigt sich die Band und ihr Sound als klangliches Multitasking das man sehr gut unter Dach und Fach gebracht hat.

Tracklist:

01. Far Out
02. Birth
03. I
04. Nevermind
05. Chiming Through
06. The Long Run

Besetzung:

Lachezar Georgiev (drums)
Radoslav Paunov (bass)
Angel Dyulgerov (guit)
Petar Todorov (guit)
Asya Katrandzhieva (voc)

Internet:

Nameless Day Ritual @ Facebook

Nameless Day Ritual @ YouTube

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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