Noah Veil And The Dogs Of Heaven – Forever Immortal

Band: Noah Veil And The Dogs Of Heaven
Titel: Forever Immortal
Label: 7 Hard
VÖ: 13.01.2017
Genre: Gothic/Industrial
Bewertung: 4/5
Written by Gunther

Noah Veil And The Dogs Of Heaven - Forever Immortal album artwork, Noah Veil And The Dogs Of Heaven - Forever Immortal album cover, Noah Veil And The Dogs Of Heaven - Forever Immortal cover artwork, Noah Veil And The Dogs Of Heaven - Forever Immortal cd coverEine – mehr als nur – ungewöhnliche Biographie hat NOAH VEIL vorzuweisen. Im November 2007 wurde er an einem Strand der kanadischen Atlantikküste leblos von ausländischen Behörden aufgefunden. Die Beamten versorgten den Mann nicht wissend, ob es sich um einen Schiffsbrüchigen oder einen Selbstmörder handelt. So ist bis heute ungewiss wie es zu dieser Szenerie kam und was zu diesem Unglück führte. Ebenso konnte man weder dessen Identität oder Herkunft in Erfahrung bringen. Der an Land gespülte Mann legte sich den Namen NOAH VEIL zu und entdeckte rasch seine Vorliebe für die Musik. Bald wurde der Produzent Sylvain Montenegro auf ihn aufmerksam und so wurde durch Filesharing das Gothic Projekt NOAH VEIL AND THE DOGS OF HEAVEN ins leben gerufen. Mit „Forever Immortal“ liegt uns nun das erste Album des Duos vor, welches vierzehn Songs beinhaltet. Stilistisch beinhaltet das Debütalbum eine Mischung aus 80 er Gothic und Industrial Rock, garniert mit tanzbaren Elektroelementen. „Forever Immortal“ geht stark in Richtung Dark Wave, wobei Bands wie SISTERS OF MERCY, NINE INCH NAILS oder THE CULT Pate standen. Dank der musikalischen Vielfalt fehlt es der Langrille nicht an Abwechslung und als Hörer hat man deshalb viel Spaß damit. Ein Kirchenchor eröffnet den Reigen, zum Opener „St. Perversion“. Die Gitarren sind allseits präsent und treten nie zu weit in den Hintergrund, auch wenn die elektronischen Elemente bestimmend sind. Das hat zu Folge, dass man bei der Musik durchaus von Gothic- bzw. Industrial-Rock sprechen kann. Die Songs gehen ohne Umwege ins Ohr und haben das Potential, die dunklen Tanzflächen zu füllen. Sehr eingängig kommt auch die zweite Stimmer daher, die in beinahe jedem Refrain zum Einsatz kommt. Thematisch handeln die Songs hauptsächlich über die Liebe und Religion. Ein Highlight ist mit Sicherheit der Titel „Voices Carry“, den man nicht wieder so leicht aus dem Gedächtnis bringt. ES liegt nahe, dass NOAH früher etwas mit Musik zu tun hatte. Denn ein derart qualitativ (und quantitativ) hohes Debütalbum schüttelt man sich nicht einfach so aus dem Ärmel. Schließlich bedient der Gute auch noch die Gitarre und zeigt sich für die Lyrics verantwortlich. Es bleibt kein Zweifel offen, dass NOAH VEIL AN THE DOGS OF HEAVEN mit „Forever Immortal“ ein bärenstarkes Debüt gelungen ist. Man darf gespannt sein, was aus diesem Hause noch auf uns zu kommt. Freunde des elektronischen Gothic Rocks sollten sich den Namen auf jeden Fall gut merken.

Tracklist:

01. St. Perversion
02. God Told Me To Have Sex With You
03. A Friend I Call Desire
04. Like You
05. I You
06. Voices Carry
07. Little Blue Pill
08. Dancing With The Damned
09. Let’s Go All The Way
10. S.H.A.G.
11. Magnificent
12. Whores In The Temple
13. After Hours
14. I Come With Knives

Besetzung:

Noah Veil: Gesang, Gitarre
Sylvain Monenengro

Internet:

Noah Veil And The Dogs Of Heaven @ Facebook

Gunther
be metal!