Papa Roach – F.E.A.R.

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Band: Papa Roach
Titel: F.E.A.R.
Label: Eleven Seven Music
VÖ: 2015
Genre: Nu Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die Herrschaften von Papa Roach blicken auf eine sehr erfahrungsreiche Zeit zurück. Was zu Beginn ihrer Karriere belächelt wurde, mündete in einem Status, mit dem wohl die Burschen niemals gerechnet hatten. Nun gut sie wurden und werden auch heute noch immer als die Nu Metal Speerspitze betitelt. Durchaus begründet, denn die Formation versteht es, trotz der Vielzahl etlicher Nachahmer, noch immer einen drauf zu setzen. Mit dem neuesten Werk „F.E.A.R.“ beendet man eine drei jährige Ruhephase. Es kann nur mir so vorkommen, aber Auftritte mit Stone Sour und dergleichen haben durchaus zum modernisierten, Bandeigenen Songwriting beigetragen. Dies heißt jetzt nicht, dass wir den x-ten Abklatsch von FFDP, Stone Sour und Konsorten bekommen. Überhaupt nicht, denn auch im neuen Jahr wissen die Jungs aus Kalifornien wie man ganz weit vorne mitmischen kann/muss. Dies hört man auch gleich und die Amis wissen welche Akzente sie setzen müssen, um nicht in der Masse unterzugehen. Die wohl oftmals angekreidete Breitentauglichkeit ist meiner Meinung nach massiv geschrumpft. Das neue Material ist kernig, hat sicherlich seine Verschönerungen, zündet aber sehr gut und weiß binnen Sekunden zu gefallen. Mitreißende Vibes und Grooves, wie auch verschönerte Melodiegänge geben sich hier ein dauerhaft schmackhaftes Stell dich ein. Durchwegs kräftiger wird hier der Fortgang gegenüber dem doch sehr rockigen Vorgänger bestritten und das lässt viel Spielraum hier amtlich abzuhoten. Selbstredend drücken die Herrschaften nicht Dauerhaft auf die Tube und so gesellen sich auch sehr stimmige Stampfnummern, welche aber ebenfalls sehr kräftig aus den Boxen donnern. Die Fusion aus Hintergrundarrangements und kernigen Nu- Metal Partitioenn ist sehr gut gelungen und man überstrapaziert einen nicht mit den oftmals zu dominanten erst genannten Einfädelungen. Eher im Gegenteil, man hat den Job sehr spitzfindig gemacht und so kann man nicht anders als süchtig vor dem Player hängen und dem zu lauschen, was uns Papa Roach als neues Kraftfutter präsentieren.

Fazit: Was mich betrifft, haben Papa Roach ordentlich an Kraft zu gelegt und so macht genau dieser Longplayer extrem viel Spaß. Die Parallelen zu den Gedankengängen von Stone Sour und Five Finger Death Punch sind nicht zu arg abgepaust und somit ist den Jungs einfach ein brillantes Album gelungen, welches die Nu-Metal Bewegung sicherlich langanhalten interessieren wird.

Tracklist:

01. Face Everything And Rise
02. Skeletons
03. Broken As Me
04. Falling Apart
05. Love Me Til It Hurts
06. Never Have To Say Goodbye
07. Gravity
08. War Over Me
09. Devil
10. Warriors
11. Hope For The Hopeless
12. Fear Hate Love

Besetzung:

Jacoby Shaddix (Coby Dick) (voc)
Tobin Esperance (bass)
Tony Palermo (drums)
Jerry Horton (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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