Band: Pleonexia
Titel: Break All Chains
Label: Pure Underground Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Die aus Turin stammenden Pleonexia legen mit „Break All Chains“ ihr Debüt vor. Erst 2012 gegründet hat man laut eigenen Angaben sich ordentlich ins Zeug gelegt, um die Heavy Metal Szene im Sturm zu erobern. Ehrlich? Wird wohl eher schwierig werden, denn in diesem Bereich hier für ordentlich Furore zu sorgen braucht echt viel. Hier einen draufzusetzen oder gar sich an die Spitze zu katapultieren verlangt dass man echt der Renner ist und mit einem Debüt auch noch, nun ja, da enthalte ich mich lieber der Stimme. Was hier aus den Boxen driftet mag zwar sicherlich nicht ein Rohrkrepierer sein, doch der Burner wird es auch nicht werden das glaube ich doch attestieren zu können. Weiters ist die Mischart des Old School Sounds und dem melodischen Beiklang der Spätneunziger auch sehr schwierig zu verdauen. Einerseits kann man sich nicht recht als Old School damit anfreunden und als Fan des melodischen, teils symphonischen Bereichs klingt das Material zusehends True Metal orientiert. Fraglich ist auch, ob die Songs hier einen komplett vom Hocker reißen. Schlecht sind sie nicht, aber auch nicht wirklich das originellste was man in der letzten Zeit von solchen Kapellen zu hören bekommen hat. Da gab es deutlich bessere Truppen mit besseren Vorstellungen. Warum man sich teilweise in Richtung Hamburg orientiert weiß ich nicht und so kommen Blitze aus dem uralten Helloween und Running Wild Lager zum Vorschein. Die Untermalungen sind für meinen Geschmack zu sehr Retorte und vor allem das Keyboard bei „Iron Will“ klingt wie ein alter mid Soundfile. Nicht wirklich toll und somit schmälert man zusehends den doch guten Gesamteindruck gehörig. Wie erwähnt die Spielweise ist echt nicht schlecht und man könnte hier deutlich mehr rausholen, doch so schlittern die Tracks beim einen Ohr rein und beim anderen sofort wieder raus. Echt Schade, denn das Potential kann man sicherlich besser ausschöpfen. Somit Durchschnitt, welcher einen nicht sonderlich vom Hocker reißt.

Fazit: Heavy/Power Metal welcher wirklich nur von einem Alles-Sammler gekauft werden sollte. Der Rest der Genreriege muss unbedingt sich andere Helden suchen. Schade eigentlich, denn Ideen hätten die Jungs wirklich genügend, nur mangelt es sehr stark an der originellen Umsetzung.

Tracklist:

01. Pleonexia
02. I Don’t Care
03. Iron Will
04. Everything You Said
05. All Dead To Me
06. Use Your Mind
07. Break All Chains
08. We’re Not The Same
09. Freigeist
10. We Just Want More

Besetzung:

Michele Da Pila (voc, guit & keys)
Federico Fondrini (guit)
Leonardo Manoiero (guit)
Davide Arneri (bass)
Lorenzo Luca (keys)
Stefano Clara (drums)

Internet:

Pleonexia Website

Pleonexia @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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