Band: Rude
Titel: Remnants…
Label: F.D.A. Rekotz
VÖ: 20.01.17
Genre: Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Rude - Remnants album artwork, Rude - Remnants album cover, Rude - Remnants cover artwork, Rude - Remnants cd coverEs knarzen die Old School Death Maschinen! Erneut erreichte uns eine astreine Release Scheibe für den Old School Liebhaber des Death Stahls. Im vorliegenden Fall von Rude aus Kalifornien, welche seit 2008 die Roots von Szenebegründern des Ami Death a la Morbid Angel, Pestilence und Dark Angel beeinflusst sind. Rude konzentrieren sich dabei vor allem an die Schläge der beiden letztgenannten Combos. Astrein und mit vielen rauen Ecken und Kanten mäht und säbelt man sich hierbei den Weg frei. Diesbezüglich darf man nicht nach Neuerungen oder gar nach glanzvollen Einlagen suchen. Diese gibt es nicht, denn die Amis stehen, genauso wie eine Vielzahl von Old School Death Metal Combos auf ein authentisches auftreten, sowie dem puren Soundgefühl.

Dies schmälert nahezu die Fanschaar, das kleine Kretzel von Old School Death Verehrern kommt aber hierbei durchaus auf seine Kosten. Fundamental wird einfach die Keulte geschwungen, das mag an sich annähernd einfallslos klingen, trotzdem, die Amis verstehen es das Soundgefühl mit apodiktischen Einlangen, sowie knarzigen Soundeckpfeilern leidenschaftlich frisch rüber zu bringen. Sicherlich mag es aufgrund der Auslegung der Soundroots einigermaßen eingeengt klingen, mag eventuell des Weiteren bei gewissen Passagen der Fall sein, doch im Großen und Ganzen poliert uns der kalifornische Death Act amtlich die Fresse.

Man lotete und hat die Grenzen sehr eng gesteckt, obwohl es bei vielen etwas zu übertrieben dann ausfällt, wussten sich Rude diesem Konzept im Gesamten gesehen zu verwehren. Der Silberling geht für den traditionellen Liebhaber des Death Stahls runter wie gutes Motoröl. Dabei vergisst man ebenfalls nicht auf das Soundgefühl und die Stimmung. So richtig in die Frühneunziger versetzt man den Death Metal Liebhaber. Da erinnert man sich gerne an alte Zeiten, wo man in der verrauchten Bude bei Kerzenschein die Vinylplatten auf Teufel komm raus abgespielt hat. Dies selbstredend mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke, sodass den Nachbarn das Fürchten gelehrt wurde.

Genau hier haben Rude einen Weg gefunden dieses authentische Gefühl mit ihrer Klangwirkung wieder zu spiegeln. Neu ist sicherlich was Anderes, im Gegensatz dazu muss man den Amis hoch anrechnen, besser kann man den traditionellen Death Stahl nicht in die heutige Zeit katapultieren.

Fazit: Fabulöses Old School Death Stahl Gewitter, ohne Schnörkel. Verfeinert mit authentischen Rhythmuspeitschen die für den Fan dieser Ausrichtung genau das Richtige ist!

Tracklist:

01. Torrent to the Past 05:46
02. House of Dust 05:19
03. Blood Sucker 03:25
04. Interpretations of the Ultimate Finality 05:08
05. Remnants… 05:08
06. Fracturing the Gates of Truth 04:22
07. Sanctuary 04:27
08. ReBoot 01:33
09. Children of Atom 03:53

Besetzung:

Yusef Wallace (guit & voc)
Jason Gluck (bass & voc)
David Rodriguez (guit)
Chad Gailey (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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