SERPENTS OATH – Nihil

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SERPENTS OATH – Nihil

serpents oath - Nihil - album cover

Band: SERPENTS OATH
Titel: Nihil
Label: Soulseller Records
VÖ: 04/12/20
Genre: Black Metal
Bewertung: 3/5

Die Black Metal Truppe SERPENTS OATH mag grundsätzlich in der belgischen Szene bekannter sein. In hiesigen Breitgengraden wird der Schwarzwurzelfreund weniger vertraut mit dem Material der Belgier sein. „Nihil“ ist ein durch und durch schwarz gefärbtes Album der Marke DARK FUNERAL meets BELPHEGOR. Dies dürfte vor allem jene interessieren, welche sich vorangehend ewig gefragt haben wie eine Mischform aus beiden Bands klingen würde.

Einen großen Teil seiner Sogwirkung zieht die Platte zunächst aus der allgegenwärtigen Atmosphäre, welche die belgischen Black Metaller gut eingefangen haben. Fies, hinterlistig und absolut bösartig kotzt sich der Trupp amtlich aus. Finster und bösartig heißt im Gegensatz hierzu noch lange nicht, dass wir hier einen Geniestreich vor uns liegen haben. Hierzu braucht es weitaus mehr und dies ist ferner zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollends ausgeschöpft. Der belgische Act ist bestrebt den Black Metal Fan bei Laune zu halten und poltert hölzern durchs Geschehen.

Das Gesamtwerk hat eine eigene morbide Weise, dennoch gelingt es SPERENTS OATH das stimmig aneinander setzen nicht gänzlich. Vereinzelt kommen Einlagen zum Vorschein, wo das Trio gekonnte Einlagen bieten. Doch im Einzelnen prügelt man sich ohne Ziel durchs Geschehen. Eine wilde Raserei, welche nach einigen Durchläufen ganz schön anstrengend wird.

Verstecken müssen sich die Belgier jedoch nicht, das Material kommt mit löblichen Black Metal Akzenten daher, hierbei wäre im Kontrast dazu mehr drinnen gewesen, dass sich der Act gegenüber der Masse absetzt. Sich behände an die Glanztaten und Geniestreiche der Vorbilder zu klemmen ist heutzutage nicht ausreichend genug, um das verwöhnte Dunkelheimerherz zu mehr Puls-Schlägen anzuregen. Gutes Riffing, geradlinige Melodieführung und der Soli Einsatz können sich sehen lassen und beweisen, dass die Belgier ihren Kinderschuhen durchaus entwachsen sind.

Es ist schon eine schwierige Mission die Grundzüge vieler Vorbilder umzuwandeln, dass ausnahmslos eigenständige Varianten entstehen. Das Niveau ist gut und SERPENTS OATH sind bestrebt ein Wörtchen mitzureden. Dies ist die Krux, wenn es in den letzten Jahren Bands gab, welche mit Geniestreichen die traditionellen Black Metaller beliefert haben, hier einen drauf zu setzen.

Meine persönlichen Highlights sind der kraftvolle Stampfer „Malediction“ und das diabolisch wirkende „Serpents Of Eight“. Diese stechen gegenüber den anderen Songs stärker hervor und seien dem standfesten Hörer und Black Metal Allessammler angepriesen.

Einerseits schert sich die Combo einen Deut um Trademarks und beübt den Stilfreund mit den Songs auf Teufel komm raus. Anderseits liefert das Triumvirat Material, welches nur merklich erfrischend zu bezeichnend ist.

Fazit: SERPENTS OATH bieten einen passablen Reigen für den Black Metal Freund, welche von den Glanztaten ihrer großen Vorbilder beiliegend nicht genug haben.

Tracklist

01. Vox Mortis
02. Speaking in Tongues
03. Leviathan Speaks
04. Thrice Cursed
05. Malediction
06. Serpents of Eight

07. Bestia Resurrectus
08. Into the Abyss
09. Mephisto
10. The Beast Reborn
11. The Swords of Night and Day
12. Beyond the Gates

Besetzung

Daenum – Guitar
Tes Re Oth – Vocals
Draghul – Drums

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SERPENTS OATH – Nihil CD Review

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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