Band: Sonata Artica
Titel: Stones Grow Her Name
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2012
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Chris Egger

Ca. drei Jahre sind vergangen, seit Sonata Arctica The Days Of Grays veröffentlicht haben und für viele stellt sich da gleich die Frage: kehren die Finnen um Mastermind Tony Kakko zu ihren Wurzeln zurück oder setzen sie den progressiven Weg fort und entwickeln den auf Unia begonnen Weg fort?

Mit Only The Broken Hearts legen die Jungs gleich in gewohnter finnischer Manier los und schaffen eine eingängige aber doch typisch finnische Nummer, die von den Melodien her auch von ihren Landsmännern (mit Frontfrau) Nightwish stammen können. Gerade diese Melodien machen den Song gemeinsam mit Tony’s Stimme zu einem gelungenen Start, der auf mehr hoffen lässt.

Das relativ poppige Shitload O‘ Money geht auch wieder in die Richtung der älteren Veröffentlichungen von Sonata Arctica, die zwar durchaus nett ist und auch eine coole Melodie im Refrain besitzt, durch die zu weichen Gitarren aber doch etwas geschwächt ist.
Losing My Insanity geht nun etwas schneller voran und unterscheidet sich von seinem Vorgänger schon mal alleine am fetten Gitarrensound, der vor Allem im Anfangsriff gleich in die Ohren steigt. Wieder stark: Tony am Gesang.

Mit Somewhere Close To You geht es zum ersten Mal wieder eher in die progressivere Richtung. Coole Melodien, schnörkelloses Spiel an den Instrumenten und wieder Tony sorgen für eine gelungene Fortsetzung des Albums.

Die erste Single des Albums ist mit I Have A Right ein ganz anderer Song als alles bisher auf dem Album gehört. Die Pop-Metal Nummer die die eine oder andere Boyband-Melodie enthält macht nicht nur wegen den einfach im Gehörgang hängen bleibenden Melodien Spaß sondern auch das interessante Gitarrenspiel von Elias kann hier punkten.

Das als Ballade startende Alone In Heaven geht wieder eher in die typische Sonata Richtung, fügt jedoch leichte Blind Guardian Elemente dazu und klingt in manchen Passagen nach Hansi Kürsch und Co.

Mit The Day geht es eher mit einem schwächeren Song weiger, der zwar einen coolen Keyboard-Sound und einen interessanten Rhythmus-Gitarrensound vereint, irgendwie aber doch etwas abgedroschen wirkt.

Das folgende Cinderblox ist wohl die Überraschung des Albums. Mit Banjo Sounds und leichtem Country Feeling rocken die Finnen in richtiger Party Stimmung. Wieder eine coole Melodie und alleine aufgrund der Ungewöhnlichkeit des Songs ein klarer Anspieltipp.
Die obligatorische Sonata Arctica Ballade Don’t Be Mean setzt das Album zwar etwas kitschig fort, alleine Tony’s Gesangsleistung macht aber den ganzen Kitsch wieder weg. Alleine wie variabel er in diesem Stück klingt reicht schon um auch mit einer Ballade Freude zu haben.
Das Abschluss-Duo Wildfire II und III kann man durchaus in einem Block zusammenfassen. Auch wenn der erste Teil (also eigentlich die Nummer 2) wieder mit leichten Folk-Sounds beginnt, sind die Songs wieder etwas komplexer als der Rest des Albums. Viele verschiedene Songstrukturen und mehrere coole Melodien machen die beiden Songs zu einem würdigen Abschluss eines gelungenen Albums.
Was bleibt also zum neuen Sonata Arctica Album zu sagen? Coole Melodien, ein starker Sänger und Songs die nie langweilig werden. Die Finnen haben eine gelungene Mischung all ihrer Stärken zusammengetan und sollten mit diesen Songs auch bei alten und neuen Fans durchaus Glück haben.

Tracklist:

01. Only the Broken Hearts (Make You Beautiful) 03:23
02. Shitload of Money 04:52
03. Losing My Insanity 04:03
04. Somewhere Close to You 04:13
05. I Have a Right 04:48
06. Alone in Heaven 04:31
07. The Day 04:14
08. Cinderblox 04:08
09. Don’t Be Mean 03:17
10. Wildfire, Part: II – One With the Mountain 07:53
11. Wildfire, Part: III – Wildfire Town, Population: 0 07:57

Besetzung:

Tony Kakko (voc & keys)
Elias Viljanen (guit)
Tommy Portimo (drums)
Marko Paasikoski (bass)
Henrik Klingenberg (keys)

Internet:

Sonata Arctica Website

Sonata Arctica @ Facebook

Sonata Arctica @ MySpace

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