Band: Suicide Watch
Titel: Global Warning
Label: Marquee Records
VÖ: 22.06.2015
Genre: Metal/Thrash Metal/Thrashcore
Bewertung: 4/5
Written by: Peter

Liebe LeserInnen, da in den Medien noch immer gilt „sex sells“, habe ich mich entschieden, dieses Review in schlüpfrige und anzügliche Metaphern zu fassen. Schließlich gehören Sex und Metal zusammen wie Alkohol und Schusswaffen. Oder so ähnlich. Wer damit nicht konfrontiert werden will, bitte weiterklicken. Der Rest sei herzlich willkommen!

Die Burschen von Suicide Watch prügeln uns derzeit einen Re-Release ihrer Debütscheibe Global Warning um die Ohren. Nach eigenem Bekunden wollen sich die Jungs nicht zu „Huren der Musikindustrie“ machen, nicht „the next big thing“ sein, sondern einfach coole Mucke machen. Sie selbst nennen das „THRASH-FUCKING-METAL!!“, wobei die Betonung nicht auf dem F-Wort, sondern auf den Ausrufezeichen zu liegen scheint. Sie haben die Scheibe anno 2004 in vier Tagen eingeschrotet, um Spass zu haben. Spass mit Ausrufezeichen eben. Es handelt sich um einen Rohdiamant aus Thrash, Hardcore, dargeboten mit ner ordentlichen Motörhead-Kante, nahe dem Punkmodus dieser alten Recken. Und das ganze wurde rein analog und organisch ohne digitalen Studiokram eingespielt, um eben „THRASH-FUCKING-METAL!!“ zu kriegen. Und das ist ihnen vollstens gelungen – bei diesem Gelingen liegt die Betonung auf den F-Wort. Fuckin‘ gelungen, sozusagen.

Was jetzt in einem Re-Release vorliegt, macht mächtig Laune und Stimmung. Dreizehn Tracks, jeweils um drei Minuten, gibt’s ohne Umschweife auf die Glocke – irgendwo zwischen frühen Metallica, Slayer, Venom, Motörhead und ein bisschen Gegrowle. Da ich Euch, liebe LeserInnen, anzügliche Metaphern versprochen habe, kriegt Ihr die auch im Fazit: Die Musik von Suicide Watch auf Global Warning hat nicht die Substanz einer langen, monogamen Beziehung, sondern eher die Qualität eines besoffenen One-Nite-Stands. Aber hey, auch der Quickie im Auto vor der Disse kann Spass machen. Die Freundin oder der Freund sollte halt nichts davon erfahren. Oder so ähnlich. Ich gebe vier von fünf Punkten für einen astreinen Thrash-One-Nite-Stand aus UK.

Tracklist:

01. Flesh And Blood
02. The Truth About Liew
03. The Devil Rides Out
04. By The Time You Read This…I Will Be Dead
05. The Despair Of Another Dawn
06. Global Warning
07. Death In Triplicate
08. Virus (Inside Us)
09. In The Mouth Of Madness
10. Inexorable
11. The Broken Back Of Democracy
12. Tomorrow We Rule The World
13. Night Winter Death

Besetzung:

Simon C Godwin – Guitar.
Dr Colin Baker – Drums.
Simon Bayliss – Bass Guitar.
Damo ‚Stormrider‘ Taylor – Vocals

Sucide Watch im Internet:

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Suicide Watch @ Myspace

Suicide Watch @ Reverbnation

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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