Band: Sunrunner
Titel: Heliodromus
Label: Minotauro Records
VÖ: 25.03.16
Genre: Progressive Rock/Heavy Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Dies aus Portland, Maine stammenden Progressive Rock/Heavy Metaller von Sunrunner sind bei uns vorstellig geworden. Bis dato war uns die Truppe, gegründet 2007 eher unbekannt, auch wenn man schon den dritten Rundling parat hat. Man könnte aufgrund der stilistischen Schubladisierung glauben, dass die Jungs einen auf Dream Theater machen. Weit gefehlt, denn ihre Mischung ist komplett anders. Freilich sind auf dem Album die typischen Progressive Verstrebungen dabei, wenngleich man das aber deutlich anders angegangen ist, als es beispielsweise andere Szenekollegen tun.

Einerseits werden urtypische Elemente des Power, wie auch Heavy Metal eingeworfen. Wechselt dann wieder sehr stark in den leicht aufzunehmenden Progressive Bereich. Schiebt aber immer wieder kleinere Technik Gelage dazwischen. Fertig, zumindest scheint es so ist das Konzept. Nicht unbedingt, denn gewisse Sachen klingen vom Gesang her wieder epischer (hier klingt man an und ab wie eine rockige Altversion von Blind Guardian) und dann wieder sehr Hard Rock lastig. Sehr eigenwillige Mischung an sich, man weiß sich aber durchzusetzen und es so umzumünzen, sodass man sei fusionierend ins Geschehen geht.

Einzig gewisse Gitarrenlinien klingen hier und da oftmals sehr schräg und passen nicht recht ins Konzept. Die Jungs haben aber viel Einfallsreichtum und klingen stets etwas anders veranschlagt. Mal macht man auf Doom, mal wieder auf tpyischen Power Metal. Somit ein Sound-Potpourri der durchaus besonderen Art. Sicherlich nicht unbedingt jedermanns Sache, da auf einem Album komplett verstreut viele Genrebahnhöfe aufgesucht werden.

Somit erwartet den Hörer recht viel. Retro-Stil quer verteilt durch den Heavy Metal Bereich, ethnische Folkallüren und eben eine sehr große Portion Progressive Metal. Mag vielleicht nach weder Fisch noch Fleisch klingen, hat aber, zumindest wenn man sich mehrmals rein hört durchaus seinen Reiz.

Fazit: Die Jungs von Sunrunner haben wirklich eine Potpourri aus vielen Soundelementen im Gepäck. Es braucht etwas bis man sich in das Machwerk rein gehört hat, aber einmal rein gehört und wenn man Progressive Liebhaber ist, wird man so schnell nicht mehr los kommen.

Tracklist:

01. Dies Natalis Soli Invicti
02. Keeper’s Of The Rite
03. Corax
04. The Horizon Speaks
05. Star Messenger
06. The Plummet
07. Technology’s Luster
08. Passage
09. Heliodromus

Besetzung:

David Joy (bass & voc)
Ted MacInnes (drums & voc)
Joey Martignetti (guit, bouzouki, voc & flute)
Erik Neilson (guit, baritone ukulele & voc)
Douglas Porter (guit & voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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