Band: Suppressive Fire
Titel: Bedlam
Label: Selfreleased
VÖ: 14.01. 2016
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Daniel

Die aus North Carolina stammende Formation gründete sich vor gut 3 Jahren und legt nach einem Demo und einer Split EP nun ihr Debütalbum vor.
BEDLAM bietet klassischen Thrash Metal in der Tradition von Exodus, Slayer und den anarchischen Hassattacken alter Kreator.
Hinzu kommen die herrlichen Schwarzwurzelimpulse von Bands wie Toxic Holocaust. Die Produktion ist auch nett anzuhören, die Drums rumpeln, die Gitarre sägt und der Bass poltert. Alles sehr differenziert, so dass man jedes Instrument wahrnimmt.
Ein relativ unterhaltendes Spektrum für klassischen Thrash also, welches allerdings auch die Gefahr birgt, sich in der guten dreiviertel Stunde zu oft zu wiederholen.

Und in diese Falle tritt das Trio dann leider auch zu oft. Die Songs klingen sich zu ähnlich, der Opener Ceasefire, im Mittelteil Bayonet Penetration und das am Ende stehende Holy Masochism sind die Eckpfeiler eines synchronen Musters zwischen hoher Geschwindigkeit, garstigen Überfällen und gelungenen Bangerparts.
Monotonie macht sich breit, nachhaltig ist BEDLAM nicht. Es macht zwar einerseits eine Menge Spaß beim hören, aber bis auf den zur Abwechslung mal besinnlich beginnenden Titeltrack und dem in Manier einer Death Metal Walze anrollenden Crucify The Kings bleibt nichts zurück.

Das wird Thrash Metal Hardliner sicher weniger stören. Insbesondere wer den Suicide Angels, Antiweepee, Terrorblade und Municipal Waste huldigen, sollten auf jeden Fall einmal reinhören.

Trackliste:

01. Ceasefire
02. The Hellwraith
03. Coup d’État
04. Thy Flesh Consumed
05. Bayonet Penetration
06. Nazi Face Melter
07. Pyrophoric Blood
08. Ironsights
09. Crucify The Kings
10. Holy Masochism
11. Bedlam

Besetzung:

Aaron Schmidt – vocals, bass
Joseph Bursey – guitars
Brandon Smith – drums

Suppressive Fire im Internet:

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