Band: Tacit Fury
Titel: A Social Berserker
Label: Fono Ltd.
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Zwischen Wolgograd und Moskau haben die Jungs von Tacit Fury ihre Spuren seit 2001 hinterlassen. Während das Weltbild derzeit mit ganz anderen Sachen sich beschäftigt, haben wir uns beschlossen dies nicht außeracht zu lassen, wohl uns aber doch mehr der Musik zu widmen. Fakt ist aus Russland kommt und kamen in der jüngsten Vergangenheit wirklich starke Acts. Nicht minder Begeisterungswürdig serviert man uns das nunmehr vierte Album in der Karriere. Was zu Beginn der Karriere noch im Bereich des Symphonic Doom Metal angesiedelt war, wurde kurzerhand im Death Metal Bereich hineinkatapultiert. Symphonic Anteil ist keiner mehr dabei, wohl aber sehr schmuckvolle Melodieanteile und eine mal mehr, mal weniger dominante Thrash Breitseite. Hier wird nicht einfach das Packet ausgepackt und sinnlos dahin geschrubbert. Nein die Russen wissen ganz genau, wo man wie Akzente setzen muss, um heute noch mitzumischen. Das Endergebnis in Form des sehr starken Sounds und dem Rhythmus auf diesem Album ist einfach göttlich und weiß zu animieren. Ob man sich Weltweit durchsetzten kann wird die Zeit zeigen, aber und das steht sicherlich außer Frage, die Überzeugungsarbeit mit der man uns hier die Trommelfelle attackiert hat viel Flair und Durchsetzungsvermögen. Konkurrenzbereit? Ja durchaus, denn die Mixtur aus deutlich modernen und teilweise wieder umgemünzten Old School Allüren ist sinnvoll gestaltet worden und dazu lässt es sich herzhaft-schön die Rübe schütteln. Weiters haben die Jungs auch einen guten Verstand was die Auswahl von technischen Gelagen betrifft. Nicht komplett außeracht gelassen, wohl aber eingesetzt bietet man nicht zu viel Gefrickel, aber auch nicht einen zu schlichten Ansatz. Somit genau mit richtigem Maß und Ziel wie es der Deather liebt. Vergleichbare Einflüsse zu nennen ist etwas schwierig, man hat aber durchaus einige Eckpfeiler aus dem Schweden Death Bereich gesetzt. Dennoch und das rechne ich der Formation hoch an, versieht man seine Überzeugungsarbeit mit viel Innovation. Sicherlich keine Neuerfindung, aber mit sehr hohem Niveau wird uns ordentlich und in bester Manier die Fresse poliert.

Fazit: Dreckig, animierlich und mit viel gutem Mischverhältnis zocken die Russen hier locker vom Hocker ein sehr gutes Death Metal Album aus den Hemdsärmeln. Gute Variationen und saubere Produktion machen den Rundling zu einem doch sehr opulenten Mahl.

Tracklist:

01. Lacerated, Strangled, Impaled 04:30
02. Run While You Can 04:06
03. Mind Crushing Power Dominance 04:15
04. Release the Lions 03:50
05. Chronology Bleached 04:16
06. A Standard of Perfection 03:10
07. Future for Future 03:09
08. Overbade 04:13
09. Ferocity Unleashed 03:48
10. The Saw Wheel of Fortune 04:28
11. War Against All Living 04:48

Besetzung:

Dmitry „Enoth“ (voc & guit)
Alexander „Imidazo“ (drums)
Alexey „German“ (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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