Band: Thesis
Titel: Primitve Ways
Label: Selfreleased
VÖ: 2015
Genre: Melodic Death/Metalcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Thesis bezeichnet betonte und schwere Taktteile in der Musiktheorie, was sich auch im Musikstil der Band widerspiegelt, der sich mit Melodic Death mit Metalcore-Einflüssen wohl am besten beschreiben lässt. Diese einleitenden Worte des Beipackzettels der Wiener lasse ich mal wirklich stehen, denn hier hat man weder unter noch übertrieben. Die seit 2010 agierende Truppe ist mir bis dato und dafür schäme ich mich zutiefst, leider völlig unbekannt. Ein durchaus guter Grund mal genauer in das neueste Werk der Truppe zu blicken. Wie gesagt, die musikalische Ausrichtung passt wie die Faust aufs Auge. Die Burschen strotzen nur so vor innovativen Veränderungen im Core Sound. Man mag jetzt nicht das Neueste am Markt sein, doch die qualitativ hochwertigen Einflüsse und Umsetzungen sprechen für die Formation. Man strotzt nur so vor mitreißender Energie und das reißt einen beim Hören des Albums richtig vom Hocker. Die meisten Core lastigen Bands haben da ja eher quitschige Sänger im Line Up, doch Daniel Ratzinger ist ein Biest, welches mit seiner Stimme eine Mischung aus Power, Thrash und Melodic Death Metal abliefert. Passt so etwas zu einer eher Core orientierten Truppe? Ja in diesem Falle durchaus, denn die Melange ist ebenfalls kunterbunt. Somit leichte Progressive Einflüsse, doch die Fusionierung geht den Jungs deutlich straighter von der Hand. Man verdingt sich auf einer doch sehr breiten Front an österreichischen Metal Bands aller Arten, doch mit der Umsetzung die hier vorliegt bestreitet man zwar keine neuen Wege, aber durchaus sehr tolle, erfrischende und das erweitert den Markt in der eisenhaltigen Alpenrepubik durchaus. Hier kann nicht nur ein Metalcore eben zugreifen, nein auch Melodic Death/Thrasher werden bei der Mixtur der Wiener fündig. Obwohl erst seit 5 Jahren im Geschehen hält das Album sogar internationalen Maßstäben. Es macht eben immer die Mischung aus und da haben die Vienna Metal Recken durchaus ein Wörtchen mitzureden. Wirklich Schade, dass es immer noch solche Bands in unserem Land gibt, welche keinen Labelvertrag haben. Diese Wiener hätten es sich mehr als nur verdient, denn mit solch einer Mischung kann man eine breite Front an Metal Fans begeistern.

Fazit: Wirklich erfrischende Mischung aus Core und Melodic Death/Thrash Elementen. Die Zusammenführung reißt mit und hier wird die schweißtreibende Energie bis zum Exzess ausgeweidet. Da hofft man inständig, dass hier bald ein Label zugreift bzw. man den Bandtross mal Live auf Stage sieht.

Tracklist:

01. A letter to my former self
02. The Surge
03. A fighter’s dream
04. Remember
05. Prefrontal Lobotomy
06. Departure
07. The Silent Witness

Besetzung:

Daniel Ratzinger (voc)
Gerald Schmiedbauer (guit)
Omar Morgan (guit)
Johannes Reicher (bass)
Christoph Grünwald (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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