Band: To/Die/For
Titel: Cult
Label: Massacre Records
VÖ: 26.06.2015
Genre: Rock/Gothic Rock/Alternative
Bewertung: 3/5
Written by: Peter

„Cult“ – Mit diesem in gewisser Hinsicht provokativen Titel haben die Jungs von To/Die/For um Sänger Jape Perätalo ihr neues, bereits siebtes Studioalbum seit ihrem Debüt im Jahre 1999 überschrieben. Dann prüfen wir das Teil also mal akustisch auf Herz und Nieren, ob es wirklich „Kult“ oder zumindest kultverdächtig ist. Geboten wird auf der Scheibe genau das, was die Band auszeichnet – ins Ohr gehender (Gothic-)Rock, der immer melodiös eingängig ist und daher schnell zum Mitpfeifen anregt; und genau das ist es wohl auch, was sich die Fans der Truppe erwarten. Als „Alleinstellungsmerkmal“ – wenn man bei der eingeschlagenen Stilistik durchaus schon ausgetretener Pfade – von einem solchen sprechen kann, dient noch immer Japes Gesang: Eher rau gehalten gibt er den Songs neben den Gitarrenmelodien die Richtung in Form von catchy Hooklines vor. Also eigentlich alles beim Alten im Hause To/Die/For.

Aber ist das wirklich „Kult“? In den Augen der Journaille wohl eher nicht. Geboten wird solider wie eingängiger Melo-Rock, der aber niemanden in Depressionen treiben wird, da das alles etwas zu süßlich-klebrig ist. Auf der Habenseite steht nach wie vor die gekonnte Umsetzung der Ziele der Band als melancholischem und eingängigen Rock, der mich – wohl nicht unbeabsichtigt – an Sentenced zu Zeiten von The Cold White Light errinert, ohne allerdings deren suizidalen Sarkasmus zu teilen. Kurz, es gibt acht, in der Digipak-Version neun anständige Rocker zu hören, die nach der Fahrt am Highway im Herbst schreien. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Anspieltipp ist vor allem der Opener In Black, der die Platte wohl auch aus diesem Grund eröffnet.

Tracklist:

01. In Black
02. Screaming Birds
03. Unknown III
04. Mere Dream
05. You
06. Straight Up
07. Let It Bleed
08. End Of Tears
09. Dying Embers (Demo 2001) (Digipak Bonus)

Besetzung:

Jape Perätalo – Vocals
Juppe Sutela – Guitar
Eza Viren – Guitar
Samuel Schildt – Bass
Matti Huopainen – Drums

To/Die/For im Internet:

Official Homepage

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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