TROLLWAR – Oath of The Storm

TROLLWAR-Oath-of-The-Storm-album-cover

Band: TROLLWAR
Titel: Oath of The Storm
Label: Selfreleased
VÖ: 16/11/2018
Genre: Folk/Death Metal
Bewertung: 3/5

In Alma, Quebec laufen die Uhren wohl noch anders! Wie erklärt sich meine Wenigkeit diese Band TROLLWAR. Da wird im Beipackzettel darauf hingewiesen, dass sie klingen wie WINTERSUN, ENSIFERUM, FINNTROLL, AMON AMARTH und LUCA TURILLI. Was Letzterer mit dem Sound der Band zu tun hat weiß ich nicht, da entdecke ich nichts. Wohlgemerkt steht der finnische Folk Metal Sound heidnischer Herkunft ganz hoch im Kurs bei den Kanadiern. Welch spitzfindiger Einfall! Achtung Sarkasmus, wer glaubt denn heutzutage ehrlich mit dieser Art der Mischung noch einen Blumentopf zu gewinnen.

Keine Frage die Kanadier haben jene Roots gut ausgeklaubt, welche die finnischen Speerspitzen des Genres hinterlassen haben. Während diese sich weiterentwickelt haben, mokieren die Kanadier beharrlich noch im Bereich dieses schon alternden Sounds. Frisch und aufmunternd klingt anders, wenngleich die Songs gut ins Gehör gehen. Im Kontrast dazu überraschen sie keinen, bekanntermaßen wurden diese Roots und Linien bereits tausendmal durchgekaut, besonders etliche Humpa Einlagen.

Klarerweise kommt es immer auf die Taktik an, mit der die Band ins Gefecht zieht, nur mit dieser Art und Weise wird die Mission eher scheitern. Es gibt heutzutage zu viele Genrebands, welche frischen Wind in das abgegraste Kampffeld des Folk/Death Metal bringen.

Dass die Kanadier ihr Handwerk verstehen will ich nicht bestreiten, daraus dass solide kämpfend sich der Trupp durchs Geschehen müht. Mit vorgegaukelten Epen der Fantasien wird hier den Drachen und allen bösen Lords der Gar ausgemacht.

Pluspunkte sammeln TROLLWAR für das gute, technische Niveau. Wie gesagt ist der Sound zwar eher einfach und längst tausendmal gehört, aber dafür nutzt man viele der sich bietenden Gelegenheiten, um Soli einzustreuen, die gar nicht mal so übel klingen.

Der Grundsound in allen Ehren, die Musiker wissen wie man Genre-typischen Metal produziert. Jetzt gilt es eine eigene Linie zu finden, jenseits des millionsten Mal durchgekauten Humpa Sounds aus Finnland.

Fazit: Der Eckpfeiler ist gut, wenngleich noch ausbaufähig. Derzeitig ist das Drachenschiff der Kanadier noch eine kleine Nussschale mit dennoch erkennbarem Upgrade zu mehr.

Tracklist

01. Intro
02. Summoning
03. Into Shadows
04. The Forsaken One
05. In Defiance
06. Hymn For The Vanquished

07. Forgotten
08. Omens Of Victory
09. Home Of Forbidden Lore
10. Shores Of Madness
11. Winter’s Night
12. Outro

Besetzung

Simon-Pierre Fortin Leclerc (voc)
Steeve Jobin-Fortin (guit)
Mathieu Chauvette (guit)
Keven Villeneuve (bass)
Yanick Tremblay (drums)
Mathieu Pano (keys)
Jonathan Mathieu (accordion)

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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