Band: Tyrant Eyes
Titel: The Sound Of Persistence
Label: Selfreleased
VÖ: 2011
Genre: Power Metal

Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Lang, lang ist es her seit mein erstes Beschnuppern mit Tyrant Eyes stattgefunden hat. Mit ihrem Album „Book of Souls“ aus dem Jahr 2000 hatte man mich damals sehr gut überzeugen können. Danach hatte ich leider die Jungs aus dem Hessenland aus den Augen verloren. Recht überrascht war ich somit als das neuste Machwerk „The Sound of Persistence“ bei mir zur Rezension eingetrudelt war. Frisch und aktiv heizt man uns nun wieder mit einer True lastigen Power Metal Runde ein.

Eine Fortsetzung meiner Meinung nach ist sehr stark rauszuhören und gegebener maßen auch sehr wegbereitend. Der starke hymnische Einschlag. Irgendwie waren mir die Jungs deutlich rauer und zahniger in Erinnerung. Den Härtegrat bestreitet man mit harschen Vocals die an und ab im Hintergrund dominanter schallen. Wesentlich dunkler ist der Sound dieses Mal ausgefallen, lediglich die Vocals sind jetzt nicht der Burner vor dem Herrn. Damit verliert man etwas an Wiedererkennungswert, da sie sich nicht wirklich im Hirn festharken. Da rauen Shouts und Gesänge passen hierbei deutlich besser und sollten meiner Meinung nach stärker nach vorne gerückt werden. Durch eben die klaren Gesangsbeiträge wirkt man etwas unauffällig was nicht sonderlich dienlich ist. Vor allem beim zweiten Track „Beginning of the End“ zeigen uns die Hessenbuben wie es so klingen sollte. Nämlich rau und stärker ungestümer, leider setzten ab der Mitte auch hier die klaren Vocals wieder stärker ein. An sich eine gute Mischung, aber der raue Faktor geht dabei ganz leicht flöten. Im Großen und Ganzen geht das Album mit den einzelnen Tracks gut in den Gehörgang rein. Natürlich kann man nicht von einer Weltsscheibe sprechen, dafür fehlt es an zu stark überzeugenden Aspekten. Die Stücke an sich sind eher simpel gestrickt und wer auf einfache Power Metal Kost im Stile der Mitneunziger steht, für den hat man genau das Richtige parat. Somit segelt man in der Karriere etwas im Mittelfeld mit, aber der komplette Durchbruch wird den Herrschaften leider nicht gelingen. Schade, denn das Potential hätte die Truppe durchaus, weiß ihn aber nicht so recht einzusetzen. Na vielleicht beim nächsten Mal.

Fazit: Mittelprächtiger Power Metal in simpler Strickform. Wer zur Riege der Power Fans aus den Neunzigern gehört, dem wird das Album durchaus zusagen. Für alle die auf Neuerungen oder stärker durchdachtes Material hoffen, ist dies wohl eher nichts.

Tracklist:

01. Another Ray of Light 05:16
02. Beginning of the End 04:34
03. No Way No Limit 04:12
04. Gravitation 04:36
05. Infraction 04:53
06. Ingratitude 03:38
07. Physicalli Alive 03:13
08. Born Criminal 04:59
09. Green Tiny Monsters 04:05
10. Friendship 06:00

Besetzung:

Claudius Bormuth (voc)
Marcus Amend (guit)
Max Lassmann (bass)
Jürgen Bormuth (keys)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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