Band: VOZ
Titel: Shadow Of Death
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Power Metal
Bewertung: 1,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Hellyeah, was habe ich mich gefreut, als mir dieses Album zwecks Review in die Hand gedrückt wurde. Florida-ansässige und bekannte Mucker taten sich zusammen um ein echtes Metalbrett abzuliefern als da z.B. Shane French (CIRCLE II CIRCLE, JON OLIVA´S PAIN, MILLENIUM), John Teer (TEER), Morrie Vozdecky (der wohl den beknackten Bandnamen hergab?), Raven Blackwell (spielte nur das Album ein und wurde durch Scott Baskin ersetzt) und als Gäste Pete Blakk (KING DIAMOND) und Dave Garcia (CAGE) wären.
Also mal ´ne ordentliche Mannschaft aus talentierten Musikern, die Bock auf rocken haben und man eine gewisse Vorstellung hat, wie das klingen könnte/sollte…

Die Stimme von Morrie Vozdecky geht in die Richtung Tim „Ripper“ Owens und passt auch sehr gut zur recht schnellen Musik, die Rhythmusfraktion kommt auch sehr tight daher und die Soli sind schon echte Killer.
Aber leider, leider, leider viel zu früh gefreut…

Als erstes habe ich da den Sound/die Produktion zu bemängeln. Es klingt leider dermaßen mies als hätte man das Gefühl, es wurde in einem Fahrradkeller mit Joghurtbechern und PS2 Mikros aufgenommen. Grauenvoll! Es gibt inzwischen dermaßen viele günstige Möglichkeiten ein Studio entern zu können, bzw. leisten viele Heimstudios bessere Arbeit als das Gehörte! Warum muss das heutzutage so klingen? Oder habe ich etwas verpasst und es handelt sich dabei um ein verschollenes 1983er Demotape?
Nochmal nachgeschaut aber es ist alles aktuell.

Wirklich sehr schlecht umgesetzt wurde auch das finale Songwriting denn die Grundideen sind klasse, haben teilweise 1.Liga-Format! Aggressiver Florida-US Metal der in Richtung CAGE und JUDAS PRIEST (in der Painkillerphase) geht und dann werden die wirklich guten Ansätze so stümperhaft umgesetzt.

Die Stimme von Morrie Vozdecky (ich komme kaum über den Namen hinweg) ordentlich produziert und in Szene gesetzt, würde mir wie der „Ripper´schen“ Stimme den Kopf abreißen, so wie ich es von einer Metalband erwarte.

Ich könnte nun noch auf die einzelnen Tracks eingehen, würde aber nicht nur mich sondern auch Euch Leser verärgern, da es ansatzweise gute Songs sind, die auch schwerstens und höllisch metal-like nach vorn gehen! Aber irgendwas bremst die Songs auch sofort wieder aus; sei es das dünne bis schlechte Soundgewand oder der aufkommende Gedanke, dieser Song ist nicht fertig oder dort fehlt etwas, usw.!
Bitte liebe Jungs, äähhh Berufsmusiker:

Schnell nochmal ordentlich neu einspielen und der Metalwelt ein bisschen neuem Atem einhauchen.
Für die Songideen bin ich bereit, 1,5/5 Punkte rauszuholen. Der Rest, für den es Punkte geben würde, muss leider komplett unter den Tisch fallen. LEIDER!!!

Tracklist:

01. Shadows Of Death
02. Coldness of Night
03. Buried From The Light
04. The Happening
05. UnderWorld
06. Witch Hunter
07. Run
08. Darkness Reigns
09. Heaven Cries
10. Fires In Hell

Besetzung:

Shane French (guit)
Morrie Vozdecky (voc & guit)
John Teer (drums)
SM Davis (bass)

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