Bands: Sergeant Steel, Deep Purple Date: 17.07.2013 Venue: Burg Clam

Hmm, Deep Purple einmal live sehen, dann auch noch mit Sergeant Steel als Opener – das ist definitiv eine kleine Ausfahrt auf die Burg Clam wert! Noch schnell einen guten alten Freund, der sich wirklich sehr über die Karte zu Deep Purple freut einpacken, und ab geht’s!

[singlepic id=7957 w=320 h=240 float=left]Es ist das erste Mal auf der Burg Clam für mich und ich muss sagen, ein echt toller Veranstaltungsort. Nachdem es keine vegane Kost gibt gehe ich in die Küche und frage ob ich auch eine Sonderanfertigung der vielen Brote haben kann – unglaublicherweise funktioniert das super, alle sind freundlich und zuvorkommend – das erwartet man sich bei einer großen Veranstaltung nicht! Der Sound und das Ambiente sind super, ich kann jedem die Fahrt auf ein Event dorthin empfehlen.

[singlepic id=7955 w=320 h=240 float=right]Sergeant Steel eröffnet den Abend hervorragend mit ihrer 70er/80er glam-sleaze-hardrock-metal Mischung – es gefällt dem Publikum und sicherlich haben sie einige neue Fans gewonnen. Einzig störend ist die blaue Abdeckungsplane über dem Deep Purple Drumset, das hätte man netter lösen können. Da kann aber Sergeant Steel nichts dafür.

Deep Purple startet dann gerade als die Sonne untergeht (welch Freude für einen Fotografen!) mit Fireball in einen brillianten Set. Diese Band ist 1968 entstanden und man muss es Ian Gillan verzeihen wenn er nicht mehr ganz die Lunge hat um jeden Schrei rauszukriegen den er früher geschafft hat. Er darf auch manchmal kurz hinter der Bühne verschwinden (vielleicht um sich hinzusetzen?) Dennoch ist es herrlich diesen Legenden zuzuhören! Steve Morse spielt ein perfektes Solo nach dem anderen. Wir bekommen durch das Set von jedem Instrument mindestens ein Solo zu hören, generell ist das Set so gut eingestimmt dass es kaum Zeit für Kommentare lässt.

[singlepic id=7949 w=320 h=240 float=left]Das ist auch ein wenig Schade. Ich hätte gerne ein wenig mehr von Ian Gillan gehört als „you guys are great“ und „thanks for coming!“ Aber, Deep Purple lässt die Musik für sich sprechen. Es ist ein gut gemischter Set, es wird gerockt und auch der Blues kommt durch. Alle spielen sie perfekt, da sieht man die Erfahrung und das sich diese Musiker doch schon Jahrzehnte kennen!

 

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Ich muss gestehen dass mein Lieblingsteil ganz am Ende kommt – Smoke On The Water wird als letztes vor der Zugabe gespielt – und die Zugabe enthält Hush, eins meiner Lieblingscovers von Deep Purple. Nach einem ausgiebigen Drum und Bass Solo wird dann nach Black Night und einer Verbeugung die Bühne geräumt, es sind fast 2 Stunden wie im Flug vergangen! Ein sehr gelungener Abend und die Abreise von Clam ist auch nicht schlimm. Toll!

Setlist:

1. Fireball
2. Into the Fire
3. Hard Lovin‘ Man
4. Vincent Price
5. Strange Kind of Woman
6. Contact Lost
7. Guitar Solo
8. All the Time in the World
9. The Well-Dressed Guitar
10. The Mule (with Drum Solo by Ian Paice)
11. Lazy
12. Above and Beyond
13. No One Came
14. Keyboard Solo
15. Perfect Strangers
16. Space Truckin‘
17. Smoke on the Water

Encore:
18. Green Onions (Booker T. & The MG’s cover)
19. Hush (Billy Joe Royal cover)
20. Bass and Drum Solos
21. Black Night

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