Wann:
4. Dezember 2018 um 20:00 – 23:45
2018-12-04T20:00:00+01:00
2018-12-04T23:45:00+01:00
Wo:
Backstage München
Reitknechtstr. 6 (ehemals Wilhelm-Hale-Str. 38)
80639 München
Preis:
18 €
Kontakt:
Backstage Concerts GmbH

mustasch-tour-flyer-2018Mustasch – 1998 in Göteborg von Ralf Gyllenhammar (Gesang, Gitarre) und Hannes Hansson (Gitarre) mit der Ideologie gegründet, Musik ausschließlich nach ihrem eigenen Geschmack zu machen. Egal, was andere dachten, Mustasch sollte sein eigenes Ding machen – keine Kompromisse. In Kürze kamen Stam Johansson (Bass) und Mats „Dojan“ Hansson (Schlagzeug) hinzu, und zwar nicht nur, weil ihnen die Musik gefiel, sondern auch, weil der Bandname gewählt wurde. Während der Grunge-Musik-Ära dieser Zeit führten zahlreiche Partys auf Mondschein, billigem Tabak und viel Hard Rock fast immer dazu, dass am Tag danach Vinylhüllen in der ganzen Wohnung lagen. Und an einem unglücklichen Tag kam es einfach zu ihnen. Schnurrbärte wurden von allen Hard Rock Musikern der 70er Jahre getragen: Tony Iommi, John Lord, Freddie Mercury, David Byron etc. So lautet der Bandname Mustasch.

Nach ein paar Jahren, in denen Demos aufgenommen und lokale Clubs gespielt wurden, die auf einen anständigen Plattenvertrag warteten, bekamen sie endlich die Aufmerksamkeit eines großen Labels. Mustasch war die erste Metallband, die seit achtzehn Jahren bei EMI Music Sweden unter Vertrag stand, und 2001 erschien die EP „The True Sound Of The New West“. Es wurde von Roberto Laghi produziert, und mit dieser Platte machte sich die Band in der schwedischen Metal-Szene einen Namen.

Im Jahr 2002 erschien das Album „Above All“, das wiederum von Roberto Laghi produziert wurde, und der Track „Down In Black“ wurde häufig im nationalen Radio, ZTV und MTV Europe gespielt. Jetzt wurde Mustasch zu einem wichtigen Akteur und begann fürwahr zu touren, nicht nur in den Rest Skandinaviens, sondern auch in Deutschland. „Above All“ war ihre erste schwedische Grammy-Nominierung – der Aufstieg hatte gerade erst begonnen.

Nach 2003 mit „Rat Safari“, diesmal produziert von Jacob Hellner, erhielt die Band ihre zweite Grammy-Nominierung für den besten Hard Rock. Tracks wie „Black City“ und „6:36“ brachten die Musik auf ein neues Niveau, was zu viel mehr Sommerfestivals in Schweden als Headliner und auch als Support für Motörhead, Rose Tattoo und Gluecifer in Deutschland führte.

Zurück zum Produzenten Roberto Laghi, veröffentlichte Mustasch 2005 „Powerhouse“. Dies war ihre letzte Aufnahme auf dem Vertrag mit EMI Music Sweden, und da EMI vergessen hatte (!), das Album bei den Grammy Awards zu melden, gab es eine gemeinsame Entscheidung, sich hiermit von diesem großen Label-Dinosaurier zu trennen. Dogwash“ war jedoch der größte Hit auf dem Album, und obwohl der Band die Unterstützung von EMI fehlte, wuchsen sie weiter in Richtung Star.

Das Problem, dass es kein Plattenlabel geben sollte, musste gelöst werden, so dass die EP „Parasite! 2006 wurde in Zusammenarbeit mit Bohus Entertainment veröffentlicht, um einen neuen Deal zu gewinnen. Tobias Lindell, der zuvor nur in der Dance- und DJ-Szene tätig war, aber das Metal-Genre ausprobieren wollte, trat auf dieser EP erstmals als Produzent für Mustasch auf, und Regain Records, ein schwedisches Multi-Metal-Label, nahm sie auf und gab der Band die volle kreative Kontrolle über das kommende Album „Latest Version Of The Truth“ 2007. Und da war es, der erste schwedische Grammy Award für das beste Hard Rock Album für Mustasch und ein großer Erfolg mit den Singles „Double Nature“ und „Bring Me Everyone“.

Im Jahr 2008 verließ Hannes Hansson die Band, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen, und nach kurzer Zeit mit temporären Gitarristen wurde der perfekte Ersatz für Hannes in David Johannesson (ex Sparzanza) gefunden. Aber in weniger als einem Jahr trat das nächste Problem auf: Mats „Dojan“ Hansson musste die Band mitten im Studio wegen chronischer Arthritis verlassen. Dies war in den letzten Jahren ein wachsendes Problem für Dojan gewesen, und auf mehreren Shows in dieser Zeit half Drummer Danne McKenzie der Band bei Bedarf. Er war natürlich die erste Wahl, um die Trommelstöcke zu schnappen, also kam er im März 2009 zur Band. Aber diese didn´t stört den Drang von band´s nach Fortschritt überhaupt, und das selbstbetitelte Album „Mustasch“ 2009 wurde veröffentlicht, und die Band erhielt einen weiteren Grammy für den besten Hard Rock. Es schien sich die Zusammenarbeit mit Tobias Lindell wieder einmal auszuzahlen, und die Tourneebesucherzahl übertraf die Geschichte von band´s bei weitem.

Da Regain Records nun bankrott war (trotz Mustaschs Erfolg), wurde ein neuer Plattenvertrag mit Gain/Sony Music unterzeichnet. Das erste Studioalbum mit dem neuen Label war „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ 2012, aber diesmal wollte Ralf es ganz alleine und mit Stam und David als Ingenieure produzieren. In Zusammenarbeit mit der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft war das von Patric Ullaeus gedrehte Musikvideo zur brillanten Single „The Challenger“ ein großer Erfolg und brachte Mustasch seine erste Goldene Schallplatte ein.

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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