Band: Apocalyptica
Titel: Shadowmaker
Label: Harmageddon Records/OMN Label Services
VÖ: 2015
Genre: Symphonic Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Apocalyptica, richtig gehört, die irren Finnen mit ihrem Cello Massaker wollen es wieder einmal wissen. Was erwartet einen da? Viele werden sagen, na dass was einfach die Finnen in den letzten Jahren ausgemacht hat. Somit nur ein Aufguss? Ha völlig falsch, denn für den neuesten Release „Shadowmaker“ hat man einen festen Sänger in der Band. Dementsprechend hat sich auch das Klangbild der Truppe merklich gewandelt. Das gibt es nicht? Nun dann einmal in das neue Album reingehört und man wird dem Rezensenten recht geben. Persönlich muss ich zugeben, dass ich diese Veränderung beim ersten Durchhören etwas skeptisch beäugt habe, denn die wahnsinnigen Cellisten haben mit ihren Vorreitern wahre Masterpieces veröffentlich. Die Fusion im neuen Jahr finde ich aber sehr gut, denn einmal komplett durchgehört und auf ein Neues gestartet, machen viele Veränderungen immer mehr Sinn. Dass man hier viele Ecken des Metal Business aufsucht versteht sich von selbst. Mit Franky Perez (ex-Scars on Broadway) hat meinen fabelhaften Fronter ins Boot geholt. Er singt sich durch Power lastige Stücke, wie auch sehr modern wirkende Metalfragmente. Den Rest erledigen die Finnen mit ihrem erstklassigen, rauen Cellospiel. Dass hier kein Song gleich klingt versteht sich von selbst. Ich meine auch nicht die Abwechslung innerhalb, nein ich meine Genretechnisch. Teilweise zieht man klassische Bombaststücke aus dem Hemdsärmel und einen Track später knallt man uns einen dermaßen, rauen Modern Metal Song vor den Bug dass es sich gewaschen hat. Solch eine Ausgereiftheit können nur Apocalyptica und die Veränderung finde ich dermaßen geil, sodass es mir alle Sicherungen rausknallt. Wer das Cello Massaker bis dato in Solomanier mochte, muss sich etwas umstellen. Wird aber nach dem zweiten Durchlauf drauf kommen, dass diese Veränderung sein musste, denn so können die Finnen neue Wege bestreiten und sie zeigen auch hier, dass sie einfach zu den ganz Großen im Musikbusiness gehören.

Fazit: Wahrlich ein weiteres Masterpiece, was man wohl vorab weniger erwartet hätte. Hier wurde viel in den Soundtopf gerührt und ein sehr schmackhafter Guss kann hierbei genossen werden. Der Suchtfaktor und der Wiedererkennungswert bleibt weiterhin vorhanden und eben vor allem das genießerische Flair, mit dem die Apocalyptica schon in den letzten Jahren die Massen begeistern konnten.

Tracklist:

01. I-III-V Seed of Chaos 01:26
02. Cold Blood 03:27
03. Shadowmaker 07:34
04. Slow Burn 04:44
05. Hole in My Soul 04:05
06. House of Chains 03:28
07. Riot Lights 06:40
08. Sea Song (You Waded Out) 04:54
09. ‚Till Death Do Us Part 07:50
10. Dead Man’s Eyes 09:42

Besetzung:

Paavo Lötjönen (cello)
Eicca Toppinen (cello)
Perttu Kivilaakso (cello)
Mikko Siren (drums)
Franky Perez (voc)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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