Band: Attractha
Titel: No Fear
Label: Independent
VÖ: 29.09.16
Genre: Hard Rock/Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

ATTRACTHA - No Fear album artworkDrei Jahre war es etwas ruhiger um die brasilianische Combo Attractha geworden. Die Zeit haben aber die aus São Paulo stammenden Jungs bestens genutzt. Das sogenannte Full Length Debüt „No Fear“ liegt vor mir und hat bereits den ersten Durchlauf hinter sich. Mit offenen Mund sitzt der werte Rezensent da, warum? Liegt definitiv an der Tatsache, dass ich wohl solch eine Steigerung keineswegs erwartet hätte. Gekonnte Metalpeitschenschläge der groovigen Art zwischen klassisch und Modern bohren sich tief in Körper des Musikliebhabers.

Wenn man sich an dem musikalischen Mahl dieser Brasilianer ergötzt, denkt man sofort an eine weitere Perle aus dem metallischen Südamerika. Demgegenüber stehen gleichwohl viele, leidenschaftlich starke europäische Fragmente. Das raubt einem den Atem, denn die Detailgenauigkeit dieser Jungs ist unglaublich. Dadurch lässt man auch viele Kollegen aus Südamerika ausnehmend alt aussehen. Man ziert sich nicht und tritt gleich eine Metal Lawine nach der anderen los.

Was hier geboten wird, fasst die Truppe zwar unter dem Deckmantel Heavy Metal zusammen. Dennoch ist ihr Betätigungsfeld weitaus facettenreicher. Power Metal, Progressive Metal, sowie leichte, moderne Groove Metal Elemente sind im Technikbereich der Herrschaften. Diese Vermischung ist ansprechend eine unglaubliche Wohltat fürs Gehör. Das zeugt von einer ausgezeichnet aufstrebenden Band. Man hat die nahezu längere Wartezeit nicht verstreichen lassen, sondern einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Das Endergebnis bohrt sich wie ein ansteckender Virus bis tief in die letzten Ritzen des Körpers.

Hinsichtlich der gebotenen Musik hat man sich dennoch außerdem übertroffen und selbst ich, hätte mir das nie erträumen lassen, dass sich die Truppe dermaßen steigern könnte. Somit unter dem Motto: „Die Rechnung ohne den Wirten gemacht“. Eben weil man sich hier in einen Spielrausch steigert, welcher wie eine Sogstrudel ist, der einen komplett mitreißt und niemals loslässt. Mit eben solchen Stärken wird man zum sogenannten Rundumschlag ausholen und alsbald den metallischen Erdball im Sturm nehmen. Die vorliegende Qualität spricht Bände und man darf sich nicht nur ergötzen, sein so richtiggehend im Groove Metal der facettenreichen Art und Weise suhlen.

Die brasilianischen Musiker erspielen sich auf hohem Niveau und mit frischen Ideen sehr schnell ins Gedächtnis eines jeden Fans, welcher uneingeschränkt Ansatzweise in den genannten Genres beheimatet ist. Gelungener könnte ein reichhaltiges Potpourri nicht klingen.

Fazit: Alle Daumen hoch und das Teenie Gekreische meinerseits wiedereingestellt! Es ist einfach ein Fakt, dass die brasilianische Combo hier extrem hohe Qualitätsmaßstäbe gesetzt hat, an die man nahezu schwerlich herankommt.

Tracklist:

01. Bleeding in Silence 04:33
02. Unmasked Files (Revisited) 04:17
03. 231 04:24
04. Move On 05:05
05. Mistakes and Scars 04:52
06. No More Lies 06:15
07. Holy Journey 05:21
08. Victorious 05:38
09. Payback Time 04:48

Besetzung:

Cleber Krichinak (voc)
Ricardo Oliveira (guit)
Guilherme Momesso (bass)
Humberto Zambrin (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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