Band: Awaken The Empire
Titel: Aurora
Label: Another Century
VÖ: 24.07.15
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die aus Seatle stammenden Awaken The Empire lärmen bereits seit 2009 und da muss ich zu meiner Schande wirklich gestehen, dass ich vorher noch nie was von dieser Truppe gehört oder gelesen habe. Somit unbefangen schiebe ich das neueste Machwerk „Aurora“ rein. Gut Alternative Rock/Metal ist hier wohl die Sparte und schon wird definitiv die alte Riege der Traditionalisten sagen, eek weg damit. Halt nur nicht so schnell, denn die Vermischung dürfte auch eingesessene Rocker und Metaller durchaus interessieren. Die Zusammensetzung der Tracks hat einen 1:1 Bestandteil aus gediegenen traditionellen Klangtechniken aus der Sparte Rock, aber auch leichte Frühgrungezüge sind im Material verankert worden. Man kann über symphonische Anleihen halten was man will, wenn sie, wie in diesem Falle so gut und hauchzart in den Soundteppich gewoben wurden, macht dies nicht nur Sinn, nein auch finde ich die Art und Weise sehr spitzfindig. Erst jüngst haben Breaking Benjamin für mich aus dieser Ecke schon einen heißen Happen für den Sommer abgeliefert und da stehen ihnen die Jungs von Awaken The Empire in nichts nach. Teils härter und an anderen Ecken wieder wesentlich gefühlvoller wird hier ein tolles, sehr druckvolles Programm geboten dass nicht nur mitreißt, nein der Sänger schafft es einfach mit seinen Kumpels einen in den Bann zu ziehen. Wenn man überhaupt nichts mit den modernen Anleihen anfangen kann, dann zündet es auch nicht. Hat man aber einen Fable für kleinere adrette Aufwertungen und Arrangements dann frisst man der Truppe einfach aus der Hand. Ein herrlich leckeres Teil, das den ohnehin schon heißen Sommer, definitiv noch heißer macht. Dieses Album macht jede Metal Beach Party zu einem mitreißenden Treiben, teils sehr chillig und dann wieder aus den vollen geschöpft geht es bei den Amis hoch her.

Fazit: Durch und durch mehr als nur bemerkenswertes Album. Die Vermischung aller Soundtechniken ist sehr aufgepeppt und wirkt niemals anbiedernd. Gute Einwürfe und Erweiterungen lassen das Ganze nicht als 0815 Alternative Werk untergehen, nein es stehen bei diesen Seatler Jungs alle Zeichen auf Sturm.

Tracklist:

01. Insomniacs Unite
02. Cruel World
03. We Control the Lights
04. Messy
05. I’m Not Invisible
06. Cross My Heart
07. Rise & Fall
08. Saviour
09. Nevermind
10. A Tribute To Rome
11. Heavy is the Head That Wears the Crown
12. Holding My Breath

Besetzung:

Damien Lawson (voc & guit)
Romina Fronti (bass)
Shivan Somarat (guit)
Daryl Falconer (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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