Band: Beartooth
Titel: Aggressive
Label: Red Bull Records
VÖ: 03.06.16
Genre: Metalcore/Melodic Hardcore
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Beartooth ist eine 2012 gegründete Hardcore-Band aus Columbus, Ohio und serviert mit „Aggressive“ bereits den zweiten Rundling. Hardcore mag sicherlich ein Hauptbestandteil des Sounds der Amis sein, wenngleich man etwas Nu Metal lastiger hier und da durchdrückt. Streckenweise sogar sehr dominant. Erinnert mich immer an die Vorreiter Papa Roach, weil man etliche Parallelen zu ihren Landsmännern hat. Heißt aber noch lange nicht, dass man hier zu arg nacheiert. Auf keinen Fall. Der etwas harmonische Anteil könnte auch von Breaking Benjamin stammen, weil auch diese Truppe sehr ähnliche Kerben schlägt. Somit nicht unbedingt eine Neuerfindung auf dem Markt, aber durchaus eine mitreißende, frische Mischung.

Sehr schnittig und mit vielen push forward Effekten drücken die aus Ohio stammenden Jungs amtlich auf das Gaspedal. Auch von etlichen hymnischen Faktoren der modernen Art schrecken die Herrschaften nicht zurück und bieten somit eine gute Melange. Die daraus resultierenden Wechselthematiken rütteln ordentlich auf. Könnte sogar bei gewissen Sportfanatikern, so wie ich auf die Setlist fürs Training gelangen. Zeug dazu hat man, denn es machen Songs immer aus, die einen gekonnt aufpushen und das tun diese Tracks von vorne bis hinten.

Die Formel an sich mag nicht neu sein, wohl aber eben mit frischem Antlitz. Somit steht man den Vorreitern in nichts nach und steigt definitiv mit diesem Album locker in die 1. Liga auf. Dass hier das Geschehen sehr hart umkämpft ist beweist nur dass die Jungs das Zeug dazu haben, jetzt kommt es darauf an hier weiterhin zu bestehen. Wenn man sich das Material auf „Aggressive“ anhört und weiterhin dort agiert wo man die Eckpfeiler gesetzt hat könnte man sich sogar an die Spitze absetzen.

Caleb Shomo hat dazu noch ein genau dazugehöriges Organ. Er beherrscht sehr klare Passagen, wie auch wütende Shouts. Diese vereint mit dem schmissigen Beats innerhalb der Songs sind eine sehr energetische Runde für den modernen Metaller. Das Material ist genau das Richtige für die aufstrebende Metal Jugend, aber auch für alle die ihre Setlist für das Training erweitern wollen.

Fazit: Es mag nicht unbedingt nach neuem Kraftfutter klingen, wohl aber ist es herrlich erfrischend. Mit dem treffenden Albumtitel setzt man alle Aggressionen und Energien freien Lauf. Das Endergebnis ist eine sehr mitreißende Scheiblette im modernen Rock/Metal Bereich. Starke Konkurrenz mag vorhanden sein, wenn aber die Jungs hier so weiterhin arbeiten, wie mit diesem Silberling hat man leichtes Spiel!!!!

Tracklist:

01. Aggressive
02. Hated
03. Loser
04. Fair Weather Friend
05. Burnout
06. Sick Of Me
07. Censored
08. Always Dead
09. However You Want It Said
10. Find A Way
11. Rock Is Dead
12. King Of Anything

Besetzung:

Caleb Shomo (voc)
Kamron Bradbury (guit)
Oshie Bichar (bass)
Taylor Lumley (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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