Band: Beyond The Dust
Titel: Khepri
Label: Dooweet Records
Genre: Progressiver Metal / Mit Industrial Elementen
VÖ: 2014
Bewertung: 4/5
Written by: Joker

Um progressiven Metal geht es hiermit bei der Scheibe Khepri von Beyond The Dust. Diese stammen aus Frankreich und legen nun mit Khepri ihre erste Vollständige Albumveröffentlichung als Follow Up der Debüt-Ep New Dawn nach. Was die Band dem Hörer präsentiert ist nicht mehr und nicht minder eine starke progressive Metalproduktion, die es in sich hat. Das Intro auf Rise lässt einem zugegebenermaßen ein wenig langweilen, wenn man voreingenommen nur die ersten paar Takte hört und daran änder auch nichts das Gewitter, was die Band als Hintergrundgestaltung eingesetzt haben. Als jedoch die Musik einsetzt verfliegt der zunächst aufkommende Missmut schnell. Und die Band spielt unheimlich, schaurig-düster klingenden Progressive Metal, der sich durch die gute Umsetzung der Musik hervorhebt. Ein wenig an Industrial-Metal erinnert das Songmaterial schon. Ich höre irgendwie sogar Einflüsse von Static-X heraus. Da dieser Eindruck jedoch nur rein Subjektiv ist und sich auf meine Wenigkeit beschränkt, solltet ihr euch da selbst ein Bild davon machen, ob die Musik der von Wayne Static ähnelt. Rise war lediglich ein Instrumentales Intro, welches Nahtlos und ohne Gap’s in den zweiten Track Charity umgeht. Industrial Effekte verschmolzen mit gutem progressivem Rock. Zugegeben ohne diese Elemente, würden Beyond The Dust klingen, wie jede andere Band des Genres. Auch der junge, unverbrauchte Gesang ist nichts neues und hat man in dieser Art schon so oft gehört. Er ist gut, aber diese Teenage – Tweenage Stimme, hört sich bei vielen Produktionen einfach gleich an. Als ob die Sänger dieser Bands Klone wären. Hoch, Hell, Jugendlich. Es ist immer das Selbe. Sei es bei Core Produktionen, oder eben Metal oder Progressiv. Fast schon Langweilig wenn ihr mich fragt, da so oft gehört und dennoch kann der Sänger es auf jedenfall und das soll nicht heißen, dass er schlecht ist. Sogar sehr gut. Aber das ist das selbe wie es so oft in Grün schon gegeben hat. Musikalisch und Produktionstechnisch ist das Werk auf einem Spitzen-Level. Komplex, verspielt und mit viel Leidenschaft spielen Beyond The Dust einen geilen Song nach dem anderen vom Brett. After The Light kommt mit ordentlich viel Grawls daher und offen gesagt klingt das für mich nicht unbedingt nach Progressiv (vom Arrangement her schon) sondern eher an Core. Der zum Abschluss geltende Dreiteiler Earth And Seas Teil 1-3 ist mal wirklich was geniales und verdient alleine schon volle Punktzahl. Für eine tolle Umsetzung, ein geniales Arrangement eine Top Produktion und auch für den Sänger, der ja wirklich eine gute Leistung erbringt ebenso.

Fazit: 4 von 5: Fans des Cores, des progressiven Metals bekommen hier ein Album, das ihnen mit Sicherheit spaß machen wird. Ich mag es und ihr werdet es Lieben. Die Meinung über den Sänger war zu keiner Sekunde böse gemeint. In meiner Zeit als Kritiker habe ich nur sehr oft eine gleiche Stimme bei vielen anderen, derartigen Produktionen gehört. Und sie sollte euch sicher nicht vom Kauf abschrecken. Denn da steckt Potential drin. Beyond The Dust haben es sicher verdient, dass man sie unterstützt.

Tracklist:

01. Rise
02. Clarity
03. After the Light
04. Relief
05. Last Breath
06. Zero
07. Silence and Sorrow
08. The Edge of Earth and Sea – Part 1
09. The Edge of Earth and Sea – Part 2
10. The Edge of Earth and Sea – Part 3

Besetzung:

Andrew – Vocals
Steeves – Guitars
Regan – Bass
Anthony – Drums

Internet:

Beyond The Dust Website

Beyond The Dust @ Facebook

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