Band: Blood & Iron
Titel: Voices Of Eternity
Label: Pure Steel Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Es gibt da so ein Land, in dem gewisse Typen ihre angeblich mystischen Kräfte mithilfe längst entlarvter Zaubertricks zur Schau stellen, auf die nur noch degenerierte Alt-Hippie-LSD-Opfer hereinfallen sollten. An Metal denke ich dabei eher nicht, wenigstens nicht an guten Metal. Die Rede ist natürlich von Indien, dem Land der quietschbunten Hindu-Götter, die alle so aussehen wie Captain Planet, der Held der Erde. Aber ich schweife ab.

BLOOD & IRON kommen eben von dort, haben sich für ihren klassischen Heavy Metal Giles Lavery von DRAGONCLAW aufs Nagelbett gezerrt und lassen mich in Zukunft eben doch an guten Metal denken, wenn die Rede von ihrem Vaterland ist. Tolle Gitarrenleads und überwiegend eingängige Refrains ohne Cheesy-Faktor bündeln sich mit den kristallklaren und variablen Vocals genannten Fronters zu guten bis sehr guten Tracks, die sich vor dem Großteil der aktuellen internationalen Konkurrenz nicht scheuen müssen. Ohne den roten Faden aus der Hand zu lassen, kann man zudem mit nahtlos eingewobenen Details punkten, die dem Album auch auf längere Sicht sein Karma sichern dürften.

Mit „Your Own Voice“ und „Ghost Of A Memory“ hat man gleich zwei Mega-Ohrwürmer am Start, die ich unbedingt als Anspieltipp empfehlen würde. Insbesondere lege ich BLOOD & IRON jenen ans Herz, die (aus mir unverständlichen Gründen) über die sogenannte Retro-Welle schimpfen und nicht zwingend auf Sword, Glory und Steel stehen, aber dennoch gerne so richtig klassischen Heavy Metal hören wollen. Versucht´s mit dieser Band, oh ihr widersprüchlichen Gestalten!

Tracklist:

01. Eternal Rites
02. Your Own Voice
03. Ascendant
04. Legion
05. Underground Rebellion
06. Ghost Of A Memory
07. Path Not Taken
08. Burning Bridges
09. Redemption Day

Besetzung:

Ashish Shetty (guitars, bass)
Vikram Bains (guitars)
Praveen (drums)
Giles Lavery (vocals)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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