Band: Bloodpunch
Titel: Bloodpunch
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Metalcore
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Aus dem beschaulichen und ruhigen Mecklenburg-Vorpommern kommen gar nicht so ruhig BLOODPUNCH daher, um mit der Mütze voll musikalischen Hasses und Groove mit ordentlichen Wumms und Metalcore die Musikwelt zu erobern. Ok, wenn man die Republiken erst mal erreicht und überall mal spielen darf, ist man bestimmt auch schon zufrieden als auch auf einem guten Weg. Das sollte dann aber auch der Bescheidenheit dienlich genug sein, denn verstecken oder schämen müssen sich die Jungs überhaupt nicht.

Brüllwürfeliger aggressiver Metalcore der Clubs zum Wackeln bringt, durchpustet grad meine verwöhnten Lauscher und hinterlässt dabei angenehme Spuren von Melodien, welche die EP in den letzten Tagen ziemlich oft hat rotieren lassen.

Kurz zur Band:
Anfangs bereits erwähnt, kommen BLOODPUNCH aus dem nördlichen Osten der Bundesrepublik Deutschland und konnten bereits einige Clubshows und Events in der Heimat erfolgreich absolvieren.

Oberbrüllwürfel Michael „Biene“ Klewin ist einigen von Euch als Chor- und Backingvocalartist bei ALESTORM („Leviathan“ & „Black Sails At Midnight“) bekannt sowie als singender Obergrummler bei RED INK (dtsch.sprachiger Mix aus Black/Death/Heavy Metal).

Trommeltier Christian „Eggi“ Eggers verdrischt seit Ende letzten Jahres die Felle bei BLOODPUNCH, davor besetzte er bei den Todesmetallern PORTA INFERI den Drumhocker, welche sich bestimmt in den Arsch beissen werden, denn der Mann hat mehr als nur Wumms und Groove…

Bassist Sascha Portner war vor BLOODPUNCH auch bei RED INK und diversen regionalen Bands tätig.

Der junge Gitarrist Wolf gehört zum Gründerteam und achtet auch sehr darauf, dass sich das Songmaterial immer auf sehr hohem Niveau bewegt.

Die zu besprechende, in Eigenregie produzierte EP ist lt. Band „ein Beleg für den eigenen Anspruch an Sound und Dynamik, dem die Band auch auf der Bühne gerecht wird“.

Meine Herren, wenn das live genauso ordentlich und amtlich knallt wie vom Silikon, wird wohl kein Auge trocken bleiben und kein Stein mehr auf dem anderen stehen, denn das kann man mit dem Wort „Abrissbirne“ sehr wohl in Verbindung bringen.

Moshpits und Walls garantiert!

KILLSWITCH ENGAGE, MACHINE HEAD, PARKWAY DRIVE und von der Melodie her noch ein bisschen IN FLAMES, standen hörbar Pate für dieses feine Gehör-Ödem, was ich Fans und Freunden des Genres an dieser Stelle einfach nur empfehlen kann, denn als (noch-) regionaler Act, kommen die Burschen sehr professionell zur Sache.

Bleibt noch zu wünschen, dass inzwischen an weiteren neuen Stücken gebastelt wird, denn von der ersten bis zur letzten Note ist eine Menge Potenzial zu erkennen, welches noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Informationen zur Band erhält man aus erster Hand über die üblichen Social-Networks, MySpace, FB, etc.!
Von mir gibt es verdient und zur Motivation 4,5 / 5 Punkte.

Wer auch gern physisches in der Hand hält und die Band supporten will, kann per Mail das Teil ordern. Entweder mittels Nachricht via
https://www.facebook.com/pages/Bloodpunch/155756371124787
oder über bloodpunchband@googlemail.com

Die Möglichkeit mehr zu hören gibt es hier:
http://www.soundcloud.com/bloodpunch hier kann man Songs hören die nicht auf der EP oder auf Facebook zu hören sind. Am Youtube-Channel wird noch gebastelt!

Tracklist:

01. The Last Stand 4:30
02. This Days Blessings 4:00
03. World at War 3:13
04. Chosen One 4:13

Besetzung:

Michael K. (voc)
Wolf R.D. (guit)
Sascha P. (bass)
Christian E. (drums)

Internet:

Bloodpunch @ Facebook

Bloodpunch @ MySpace

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